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Aktionsplan „Kinderfreundliche Kommune“

17. März 2017
Die "Kinderfreundliche Kommune" schreitet gut voran. Foto: Stadt Wolfsburg
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Wolfsburg. Ende Januar fand in Wolfsburg das Halbzeitgespräch zum Aktionsplan „Kinderfreundliche Kommune“ statt. Die Mitglieder der Sachverständigenkommission haben der Stadt nun gute Noten für den aktuellen Stand der Umsetzung gegeben.

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Im Zuge des Gesprächs hatten die Sachverständigen in großer Runde mit 22 Kindern und Jugendlichen zwischen 8 und 27 Jahren gesprochen, die von der Stadt Wolfsburg in diversen Projekten im Rahmen der Umsetzung des Aktionsplans beteiligt wurden. Darunter sowohl Kinder aus dem ersten und zweiten Kinderbeirat sowie Jugendliche aus dem selbstverwalteten Jugendhaus Ost sowie ein Mitglied aus der neu gegründeten Kinder- und Jugendkommission der Stadt Wolfsburg. Die Sachverständigen haben die anwesenden Kinder und Jugendlichen nach ihren persönlichen Beteiligungserfahrungen in der Stadt Wolfsburg gefragt, was und in welchen Bereichen sie mitentscheiden konnten, beziehungsweise welche Themen ihnen wichtig sind.

Laut den Sachverständigen haben insbesondere die Filme, Poster, Projektinfos sowie die Einzel- und Gruppengespräche mit Kindern und Jugendlichen eindrucksvoll die kindorientierte Haltung und das große Engagement der beteiligten Erwachsenen gezeigt. Darüber hinaus sei der Kinderbeirat ein gutes Verfahren, um die altersspezifischen Interessen im Alter von 8 bis 12 Jahren zu erkennen. Des Weiteren wurde auch das große Engagement des Kinder- und Jugendbüros hervorgehoben, dass den Kinderbeirat tatkräftig unterstützt und das Gespräch mit den Jugendlichen ernst nimmt. „Wir freuen uns sehr, dass die Arbeit des Kinder- und Jugendbüros als wertvoll und gewinnbringend eingeschätzt wird. Der Blick von außen durch die Augen der Sachverständigen bestätigt uns darin, dass wir beim Ausbau der Partizipationsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche auf dem richtigen Weg sind. Als Anwältin für Kinder und Jugendliche in Wolfsburg sehe ich es als Motivation und Auftrag zugleich, dieser Zielgruppe eine gewichtige Stimme zu geben und sie zukünftig noch stärker in Gesellschaft und Politik sichtbar zu machen“, erklärt Katrin Binius, Kinderbeauftragte der Stadt Wolfsburg. „Dazu müssen wir auch unsere Öffentlichkeitsarbeit weiter schärfen und die mehrsprachige Informationspolitik fortsetzen, um zusätzlich fremdsprachige Kinder und Jugendliche zu erreichen.“
Die Sachverständigen haben der Stadt Wolfsburg auch Empfehlungen und Anregungen mit auf den Weg gegeben wie beispielsweise die verstärkte Einbeziehung spezifischer Zielgruppen in die Kinder- und Jugendarbeit. „Viele Anregungen und Empfehlungen der Sachverständigen haben wir als Stadt Wolfsburg aufgegriffen oder setzen wir schon um. Flüchtlingskinder und jugendliche Flüchtlinge sind bereits Zielgruppe der Angebote der Jugendförderung und der Wolfsburger Jugendverbände. Mit unserer Gesamtstädtischen Strategie zur Bildung und Begleitung von Flüchtlingen bis 27 Jahre entlang der Bildungsbiografie tragen wir zur Integration von Flüchtlingskindern und der Entwicklung einer Willkommenskultur bei“, erklärt Iris Bothe, Dezernentin für Jugend, Bildung und Integration. Weiteren Handlungsbedarf sehen die Sachverständigen in der Bereitstellung von altersgerechten Räumen und Angeboten zur selbstbestimmten Freizeitgestaltung von Jugendlichen. „Diese Empfehlung setzen wir mit unserem Rahmenkonzept zur Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) um. Ziel ist es, frei zugängliche Kinder- und Jugendorte in Wolfsburg zu schaffen. Durch eine hinausreichende sozialraumorientierte Kinder- und Jugendarbeit wollen wir weitere Zielgruppen erreichen, die kein Interesse an oder keine Kenntnis von den traditionellen Angeboten der OKJA haben“, fügt Stadtjugendpfleger Gunnar Czimczik hinzu.

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