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BadeLand soll im Frühjahr saniert werden

12. September 2017 von
Im Frühjahr 2017 sollen im im Badeland umfangreiche Sanierungsarbeiten durchgeführt werden. Foto: Magdalena Sydow
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Wolfsburg. Das BadeLand ist in die Jahre gekommen. Vor allem die Trink- und Warmwasseraufbereitung muss dringend erneuert werden. Dies geht aus einer Vorlage hervor, die dem Sportausschuss in seiner heutigen Sitzung zur Beratung vorliegt. Für die Arbeiten, die für Frühjahr 2018 geplant sind, muss das Bad möglicherweise für einige Wochen geschlossen werden.

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„Zur Eröffnung war das BadeLand auf dem Stand der Technik. In den vergangenen Jahren haben sich allerdings Richtlinien, DIN-Normen und auch Verordnungen für die Bäder geändert. Diese Veränderungen erfordern technische und bauliche Anpassungen“, heißt es in der Verwaltungsvorlage. Um diesen nachzukommen, sei eine Sanierung der Trink- und Warmwasseraufbereitung erforderlich.

Die Bereiche Freizeit, Sauna und Gastronomie werden durch eine zentrale Warmwasserbereitung versorgt. Da sich in letzter Zeit bei den regelmäßigen Untersuchungen der Wasserproben auf Bakterien „schwankende“ Ergebnisse ergeben hätten, habe man eine Gefährdungsanalyse in Auftrag gegeben, berichtet die Verwaltung. Diese habe ergeben, dass im Sommer „keine sichere thermische Desinfektion“ durchgeführt werden könne. Zwar weise das Wasser, das aus der LSW-Leitung eine Temperatur von 70 Grad auf und sei damit grundsätzlich heiß genug, doch durch die erforderliche Umwälzung zur Druckabsenkung verliere das Wasser an Temperatur. Zusätzlich komme dazu, dass durch die Vermischung mit Zirkulationswasser die Wassertemperatur auf 38 bis 42 Grad sinkt. Weiterer Faktor, der die Keimbildung fördere, sei die aktuelle Größe der Anlage, die dafür sorge, dass das Wasser zu lange in den Leitungen stehe.

Umfangreiche Sanierungsmaßnahmen

Um das Problem mittel- und langfristig zu lösen seien der Einbau einer Löschwassertrennstation,  der direkte Anschluss der Fernwärme an die Warmwasserbereitung zur Sicherstellung der Aufheizung,  der Austausch der zentralen Warmwasserbereitung im Keller,  der Austausch der Verteiler und Rückbau der noch vorhandenen ungenutzten Anschlüsse und der Austausch der Duschen und der Einbau von Armaturen mit automatischer Hygienespülung erforderlich. 

Zur Sanierung sei es notwendig, bereichsweise die Waschräume und Duschen zu schließen, um die Armaturen und Leitungen zu tauschen. Im Zuge dessen müssten Decken geöffnet und geschlossen werden, teilweise Lüftung und Elektroteile ausgetauscht oder erneuert werden. Der Umschluss der Zentralen und der Verteiler sowie die Einbindung der einzelnen Bereiche würden Betriebsunterbrechungen von mindestens dreimal eine Woche zur Folge.haben.

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