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Bürgerstiftung zu Besuch in der Geriatrie

26. August 2017
Die neuen Niedrigbetten vereinfachen kleineren Menschen, den Boden mit Füßen zu berühren, bevor sie aus dem Bett aufstehen. Foto: Klinikum Wolfsburg
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Wolfsburg. Eine großzügige Spende der Bürgerstiftung Wolfsburg ermöglichte die Anschaffung von drei neuen Niedrigbetten für die Abteilung für Geriatrie im Klinikum Wolfsburg. Nun informierte sie sich vor Ort über die Vorteile der neuen Betten.

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Die Betten dienen dem Patientenschutz und erleichtern den Übergang vom Rollstuhl oder Toilettenstuhl in das Bett. „Wir können die Sicherheit unserer Patientinnen und Patienten in der Schlafphase durch die Niedrigpflegebetten, insbesondere bei aktiven Patienten, signifikant erhöhen. Beispielsweise können somit demente Patienten im Rahmen der Sturzprophylaxe besser vor Frakturen durch einen möglichen Sturz aus dem Bett geschützt werden“, erklärt Peter Klesse, Ärztlicher Leiter der Abteilung für Geriatrie.

Manfred Hüller und Heidemarie Steinke von der Bürgerstiftung informierten sich jetzt vor Ort über den Einsatz der neuen Betten auf der Station H2a. „Wir sind mit Ärzten, Pflegekräften und Therapeuten ins Gespräch gekommen und haben uns ein Bild von den neuen Möglichkeiten der Betten gemacht. Wir möchten das Klinikum gerne auch in Zukunft mit solchen Maßnahmen unterstützen, um den Aufenthalt für die Patienten angenehmer und vor allem noch sicherer zu machen. Stürzte sind insbesondere im hohen Alter ein großes Risiko für die Patienten, was durch die Betten minimiert wird“, so Manfred Hüller.

„Die Patienten haben mir auch positive Rückmeldungen zum neuen Bett gegeben. Insbesondere kleine Menschen haben so die Möglichkeit das Bett herunterzufahren und mit den Füßen den Boden zu berühren, bevor sie aufstehen. Das gibt den Patienten natürlich mehr Sicherheit“, ergänzt Heidemarie Steinke von der Bürgerstiftung.

Die Abteilung für Geriatrie befasst sich mit Erkrankungen aus verschiedenen Fachbereichen wie der Orthopädie, der Inneren Medizin, der Neurologie und der Psychiatrie. Dabei steht die Erhaltung und Wiederherstellung der Mobilität älterer Patientinnen und Patienten im Mittelpunkt.

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