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DRK ruft mit Unterstützung der Politik zu Blutspenden auf

15. Dezember 2017
Symbolfoto: pixabay
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Wolfsburg. Wie das Deutsche Rote Kreuz (DRK) mitteilt, ist die Zahl der Blutspender rückläufig. Dabei hob Wolfsburger Ortsbürgermeisters Detlef Conrad beim letzten Blutspendetermin die Wichtigkeit des Aderlasses hervor. Die nächste Möglichkeit zum Spenden ist am kommenden Donnerstag von 9.30 und 13.30 Uhr im Rathaus.

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Die Spendenanzahl in Wolfsburg sei leicht rückläufig, es seien stets zu wenige Blutkonserven vorhanden, so Conrad. Peter Friedsch vom Blutspendedienst Niedersachsen betonte, dass medizinisch heutzutage zwar vieles machbar sei, es für Blut aber keinen vollwertigen Ersatz gebe. Blut kann nicht künstlich hergestellt werden. Somit seien Blutspenden bei Not- und Unfällen sowie schweren Erkrankungen wie Krebs-, Herz- Magen-Darm-Erkrankungen lebenswichtig. Der Bedarf an Blut steige und täglich würden in Deutschland rund 15.000 Blutkonserven für Operationen benötigt. Außerdem sei Blut begrenzt haltbar, deshalb benötige man immer neue Spenden.

Reserven können nicht aufgebaut werden

Die Lage ist schwierig, sagte Tanja Weiler. Bald sind die Weihnachtsferien, in denen generell weniger Menschen Blut spenden. „Wir können derzeit nicht die notwendigen Reserven aufbauen. Wenn wir aber nichts auf Lager haben, können wir bei Engpässen Großlagen nicht versorgen. Thrombozyten, die vor allem Krebspatienten brauchen, halten sich nur vier Tage. Sie können an einigen Blutspendestellen separat abgenommen werden. Allgemein werden sie aus Vollblutspenden gewonnen. Sind nicht genügend Blutkonserven vorrätig, müssen wir Blut von befreundeten Diensten in anderen Bundesländern oder von Krankenhäusern besorgen. Das bedeute lange Wege und koste Zeit.

Spendern wird jeweils ein halber Liter Blut abgenommen. Auf sportliche Höchstleistungen oder viel Alkohol sollte an dem Tag verzichtet werden.

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