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E-Cube bekommt langfristiges Nutzungskonzept

17. Mai 2017 von
Was wird aus dem E-Cube am Bahnhof? Die Stadt verspricht ein "langfristiges Nutzungskonzept". Foto: Julian Bergmeier
Wolfsburg. In Wolfsburg war das kastenartige Gebäude links des Bahnhofes ein Modelprojekt im Rahmen des "Schaufensters Elektromobilität" und Grund für so manchen, teilweise hämischen, Kommentar. Im gestrigen Strategieauschuss der Stadt wurde über die Zukunft des "E-Cubes" diskutiert.

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Im Oktober 2015 eröffnete das rund 1,3 Millionen Euro teure Gebäude, dessen damaliges Konzept der „Abbau von Hemmnissen gegenüber der E-Mobilität“ gewesen sei, berichtete Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide. Doch Ende 2015 endete das Modelprojekt bereits wieder und die damit verbundenen Fördermittel vom Land blieben aus. Lange arbeitete man bei der Stadt an einem Nachnutzungskonzept, doch kein möglicher Betreiber erklärte sich bereit. Nach einem kurzzeitigen Leerstand wurde es dann wieder als Veranstatlungsraum genutzt, doch eine wirklich sinnvolle Nachnutzung blieb aus.

Oberbürgermeister Klaus Mohrs gab in der gestrigen Sitzung zu, dass man sich mit dem Bau des E-Cube in ein „Experimentierstadium“ begeben hätte, in dem „manches auch schon mal ins Leere laufen“ könne. Mohrs ist sich trotzdem sicher: „Der E-Cube wird auch in Zukunft ein wichtiger Bestandteil der digitale Entwicklung Wolfsburgs sein und intensiv genutzt werden.“

„Schon bald“, so Hirschheide,“ werde das Gebäude „eine langfristige Nutzung bekommen“. Vielleicht schon zum Tag der Niedersachsen, der im September in Wolfsburg stattfindet. Eines werde aber ganz sicher nicht passieren, so Mohrs: „Wir werden den E-Cube nicht abreißen, um Betriebskosten zu sparen.“

Weiterer Ausbau der E-Mobilität

Auch beim Thema  Elektromobilität soll es in Wolfsburg weiter voran gehen. Derzeit sind rund 1.200 Elektrofahrzeuge in Wolfsburg zugelassen, die ihre Akkus an 72 Ladepunkten wieder auffüllen können. Bei der WVG sind derzeit neuen Hybridbusse im Einsatz. Bis 2025 sollen in Wolfsburg rund 50 Prozent aller zugelassenen Fahrzeuge mit elektrischem Antrieb unterwegs sein, dies würde einer Zahl von rund 77.000 Fahrzeugen entsprechen. Peter Kassel (CDU) betonte: „Mit Volkswagen vor der Tür haben wir gar keine andere Chance als uns mit dem Thema E-Mobilität zu befassen.“

 

 

 

 

 

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