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Fingernagelkunst erhält Förderpreis für Museumspädagogik

30. März 2017 von
Brigitte Digel (Leiterin Vermittlung, Städtische Galerie Wolfsburg), Peter Baresa (Regionaldirektor der VGH Regionaldirektion Celle), Prof. Dr. Susanne Pfleger (Direktorin, Städtische Galerie Wolfsburg), Anja Hoffmann (Laudatio, Bundesverband Museumspädagogik e.V. Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur, Dortmund), Klaus Mohrs (Oberbürgermeister der Stadt Wolfsburg), Dr. Sabine Schormann (Stiftungsdirektion VGH-Stiftung) Foto: Christoph Böttcher
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Wolfsburg. Die Stadtgalerie Wolfsburg wollte mit kunstvoll bemalten Fingernägeln und Hennamalereien junge Mädchen für Kunst und Museen begeistern. Dies wurde nun von der VGH-Stiftung mit 3.500 Euro prämiert.

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Das Projekt „Micro Displays. Nail Art meets Henna Painting“ gehe auf eine Besucherbefragung zurück. Dort erhielt man das Feedback: „Holt doch mal ein Nagelstudio ins Museum“, beschreibt Brigitte Digel den Ursprung des Projekts. So sollten vor allem junge Mädchen angesprochen werden, die sich in der Regel kaum für Kunst interessieren würden. Unterstützt wurde das Projekt vom Tunesischen Verein für Jugend und Kultur Wolfsburg, der vor allem bei der Arbeit mit Hennafarben als Experten auftraten. Auch aufgrund der interkulturellen Ausrichtung des Projektes kürte es die Jury zum Gewinner.

Oberbürgermeister Klaus Mohrs erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass Wolfsburg „eine sehr internationale Stadt mit kultureller Vielfalt ist“. Weiter sagte er, dass Kunst die Herausforderungen durch den Kulturwandel bewältigen könne. Die VGH vergibt seit 15 Jahren diesen Preis durch die hauseigene Stiftung und hat so bereits 82 Projekte gefördert.

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