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Französischer Schüler erkundet Berufe bei Volkswagen

6. November 2017
Adrien Hebert (17, vorn rechts) erkundet bei Volkswagen die Berufswelt, hier mit Ausbilder Sven Birke (links) und der Auszubildenden Lea Tiebe (18, Mitte) am Beispiel eines mobilen Schraub­stocks, wie Technische Produktdesigner Werkstücke am Bildschirm konstruieren. Foto: Volkswagen AG
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Wolfsburg. Wie Volkswagen informiert, ermöglichte eine Kooperation von Volkswagen mit dem Goethe-Institut in Paris ein Kurzpraktikum von französischen Schülern.

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Der französische Gymnasiast Adrien Hebert (17) hat in den vergangenen anderthalb Wochen in der Volkswagen Akademie Wolfsburg unter­schied­liche Ausbildungsberufe kennengelernt, zum Beispiel, was Technische Produktdesigner können und wissen müssen. Für sein Schülerpraktikum bei Volkswagen nahm der junge Franzose aus Caen in der Normandie eine Anfahrt von mehr als 1.000 Kilometern auf sich. Adrien absolviert das Praktikum für seinen „ABIBAC“-Schul­abschluss, mit dem er nächstes Jahr in einem Zug das Abitur und das französische Pendant, das Baccalauréat, erwerben wird.

„Ich bin in meiner großen Familie der erste, der Deutsch spricht“, sagt Adrien, Bruder von drei älteren Schwestern. Seine Familie bestärkte ihn darin, nach Englisch eine weitere Fremdsprache zu lernen. Er wechselte vor zwei Jahren an das bilinguale Lycée Salvador Allende nördlich von Caen, der Hauptstadt des Departements Calvados mit rund 100.000 Einwohnern. So kommt er nun im Abschlussjahr pro Woche auf zwölf Unterrichts­stunden in deutscher Sprache in seinen Lieblingsfächern Chemie, Physik, Geschichte und Erdkunde.

Einblick in drei Trainingszentren

Adrien hat in drei Trainingszentren erste Einblicke in eine Reihe von Technik-Berufen gewonnen. In der Halle 16c zeigten Ausbilder Sven Birke und Auszubildende Lea Tiebe (18) am Beispiel eines mobilen Schraub­stocks, wie Technische Produktdesigner Werkstücke am Bildschirm konstruieren.

Adriens erste Eindrücke: „Das Volkswagen Werk ist unglaublich groß. Ich bin begeistert von der Werktour und der Autostadt. Das Praktikum ist eine tolle Erfahrung, weil Schüler so viel über Berufe in Deutschland erfahren. Das Praktikum zeigt auch, dass es eine gute Idee ist, Deutsch zu lernen. Damit kommt man in Europa gut herum“, sagt der „Goethe“-Praktikant.

Der 17-Jährige ist ein Auto-Fan. Er schwärmt für Oldtimer wie den VW Käfer oder den Citroën 2CV (in Deutschland als „Ente“ bekannt). Beim Besuch der „Internen Automobilausstellung“ im Markenhochhaus haben zwei neue Volkswagen Modelle sofort seinen Gefallen gefunden: der e-Golf1 und der T-Roc2.

Während seines Praktikums lebt Adrien bei einer deutsch-französischen Familie mit zwei Gast-Schwestern in Brome im Landkreis Gifhorn.

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