Glosemeyer äußert sich zur Diskussion um Haushaltshilfe


Immacolata Glosemeyer, Foto: SPD
Immacolata Glosemeyer, Foto: SPD | Foto: SPD

Wolfsburg. Nachdem es um die Haushaltshilfe für das Frauenhaus zu Diskussionen kam, äußert sich Sozialausschuss-Vorsitzende Immacolata Glosemeyer nochmals dazu.


"Ich verstehe die Diskussion nicht. Wir haben mit unserer Lösung dafür gesorgt, dass nicht nur die jetzige Haushaltshilfe weiterhin erwerbstätig bleibt – und zwar auf dem ersten Arbeitsmarkt in einer unbefristeten Anstellung. Sondern zudem auch noch einer weiteren Frau eine Chance auf Arbeit über die neu geschaffene ABM-Stelle eröffnet," so Glosemeyer.

Zum Hintergrund berichtet sie, dass die Stelle im Frauenhaus aus einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme entstanden ist. Nach Maßnahmen-Ablauf sollte sie neu besetzt werden, die Stelle wurde dann aber als „Projekt“ bis zum 31. August 2017 befristet mit der jetzigen Mitarbeiterin besetzt. Angesichts der derzeitigen Haushaltssituation wurde nach guten Lösungen gesucht: "Uns Sozialdemokraten ist es wichtig, dass die Mitarbeiterin nicht arbeitslos wird", unterstreicht Glosemeyer.

ABM-Stelle bleibt erhalten


Die berufliche Zukunft der derzeitigen Haushaltshilfe ist gesichert: Sie erhält eine Stelle bei der Stadt Wolfsburg, denn insbesondere bei den Kindertagesstätten oder in den Ganztagsschulen gibt es für Hauswirtschaftskräfte nach wie vor Bedarf. "Die Stelle im Frauenhaus wird nicht gestrichen, sondern mit einer neuen geförderten Kraft besetzt. So erhält eine weitere langzeitarbeitslose Frau eine Chance. Das ist für uns ein ganz wichtiger arbeitsmarktpolitischer Aspekt", betont Glosemeyer. Und on top spart die Stadt Geld, da die ABM-Stellen vom Job-Center gefördert werden.


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