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Ideenwettbewerb: Kunst im Stadtbild Wolfsburgs

5. April 2017 von
Anita Plancenti-Grau, Leiterin des Institutes für Zeitgeschichte, Steffi Crain, Projektudurchführung, und Dr. Hans-Joachim Throl, Vertreter der Jury, stellen den Ideenwettbewerb vor. Foto: Sandra Zecchino
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Wolfsburg. Nach 2013 und 2015 startet das Institut für Zeitgeschichte und Stadtpräsentation zum dritten Mal den Wettbewerb „Kunst im Stadtbild Wolfsbugs“. Dabei handelt es sich um einen Ideenwettbewerb für den künstlerischen Nachwuchs.

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Studenten und Absolventen der Studienrichtung „Freie Kunst“ oder ähnlicher Studiengängen werden aufgerufen, Ideen für Projekte zur Kunst im Stadtbild Wolfsburgs bis zum 8. September einzureichen. An welchen Orten die Idee umgesetzt werden könnten, bleibt den Teilnehmern überlassen, sie müssen sich nur im öffentlichen Raum befinden.

1.500 Euro für den Sieger

Bis zu vier Preise sind für den Wettbewerb aufgerufen. Auf den Sieger warten 1.500 Euro. Zusätzlich können noch bis zu drei weitere Arbeiten eine besondere Anerkennung erhalten. Diese ist jeweils mit einem Preisgeld von 500 Euro dotiert. Die Preise werden von einer Jury verteilt. Diese setzt sich folgendermaßen zusammen: Axel Bosse, Beiratsvorsitzender Kulturentwicklungsplan Wolfsburg, Stefan Krieger, Leiter Geschäftsbereich Kultur Stadt Wolfsburg, Dr. Annegret Laabs, Leiterein Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen Magdeburg, Prof. Dr. Susanne Pfleger, Leiterein Städtische Galerie Wolfsburg, Dr. Justin Hoffmann, Leiter Kunstverein Wolfsburg, Dr. Hans-Joachim Throl, Vorsitzender Kunstbeirat Stadt Wolfsburg, Wilfried Andacht, Vorsitzender Kulturausschuss Stadt Wolfsburg sowie einer bisher noch nicht ernannten Person aus der Wolfsburger Verwaltung.

Die Preisverleihung erfolgt bei der Ausstellungseröffnung am 27. Oktober. Zu dem Termin wird auch eine Dokumentation, in der die Projekte der Preisträger vorgestellt werden, präsentiert.

Wolfsburg und die Kunst

„Kunst im öffentlichen Raum hat in Wolfsburg eine Geschichte, die bis in die 50er Jahre zurückgeht“, zeigt Throl den engen Bezug zwischen dem Wettbewerb und der Stadt auf. „Von Skulpturen über Wandgestaltung bis zur Giraffe von Sina Höffner entstanden immer wieder temporäre oder langfristig angesetzte Projekte. Und die Giraffe ist ein gutes Beispiel für den überraschenden Moment von Kunst in der Stadt in einer sonst eventuell tristen Umgebung“, so Thron weiter. Für Plancenti-Grau ist Kunst eine wichtige Identifikation mit der Stadt. Sie biete schöne Spielflächen.

Thol erhofft sich durch den Wettbewerb, der im Rahmen des Wolfsburger Kulturentwicklungsplans entstanden ist, dass eine Diskussion über öffentliche Kunst angeregt werde. Zusätzlich solle diese Kunstform stärker in den Fokus gerückt werden. „Wir möchten junge Künstler nach Wolfsburg bringen und sich mit der Stadt beschäftigen“, erklärt er weiter.

„Auch wenn es sich bei dem Wettbewerb um einen Ideenwettbewerb handelt, ist das langfristige Ziel dennoch, einen Ideenpool aufzubauen, auf den bei konkreten Projekten zurückgegriffen werden kann“, ergänzt Plancenti-Grau.

Unterlagen für die Teilnahme sind hier zu finden.

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