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Kita Kästorf: UN-Kinderrechte sollen Kulturen verbinden

7. Dezember 2017
Der Hausschwerpunkt liegt auf den UN-Kinderrechten und einem bilingualen Betreuungsangebot. Symbolfoto: Archiv
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Kästorf. Die "Kita hinter den Gärten" liegt am Rand des Wolfsburger Ortsteils Kästorf in unmittelbarer Nachbarschaft zum Neubaugebiet und der IT-City von Volkswagen. Seit dem 1. Oktober läuft der Betrieb und mittlerweile sind laut Pressemitteilung der Stadt Wolfsburg bereits 56 Kinder eingewöhnt oder haben mit der Eingewöhnung begonnen.

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Auf einer Fläche von rund 1.900 Quadratmetern wurde Raum für insgesamt sieben Gruppen geschaffen, sodass 75 Krippen- und 50 Kindergartenplätze angeboten werden können. Die Raumzuordnungen ermöglichen es dabei, dass die Anfangsstruktur mit fünf Krippengruppen an veränderte Bedarfe angepasst werden kann und mit geringerem Aufwand eine sinnvolle Umwandlung von Krippen- in Kindergartengruppen möglich ist. Die Baukosten waren im politischen Beschluss mit 6,4 Millionen Euro ausgewiesen – werden demnach jedoch voraussichtlich geringfügig unterschritten. Oberbürgermeister Klaus Mohrs wies noch einmal auf die Schaffung zahlreicher neuer Plätze hin: „Ich darf heute innerhalb kürzester Zeit die vierte Kindertagesstätte eröffnen. Alleine dadurch sollte klar werden, welchen Weg wir hier in Wolfsburg beschreiten. Die getätigten Ausgaben sind eine Investition in die Zukunft.“

„Kulturen bereichern das Miteinander“

Iris Bothe. Foto: Sandra Zecchino

Alle städtischen Kindertagesstätten arbeiten nach dem „Early Excellence“-Konzept. Die städtischen Kitas zeichnen sich durch klare pädagogische Hausschwerpunkte und einem kitaübergreifenden Qualitätsverständnis aus. Die „Kita hinter den Gärten“ hat den zusätzlichen Hausschwerpunkt „UN-Kinderrechte“. Stadträtin Iris Bothe verdeutlicht: „Mit den UN-Kinderrechten wird die Kulturvielfalt und Mehrsprachigkeit der Kita im Hausschwerpunkt vereint. In Wolfsburg leben Kinder aus vielen unterschiedlichen Ländern der Welt und die unterschiedlichen Länder- und Familienkulturen bereichern das Miteinander. Als die Kulturen verbindendes Element werden die UN-Kinderrechte Bestandteil in der pädagogischen Arbeit sein.“

Ein bilinguales Angebot im Kindergartenbereich unterstreiche das Projekt. Nach dem Immersionsprinzip „One person – one language“ werden zwei englisch-sprechende Fachkräfte das Kita Team unterstützen. Kristin Peters, Leiterin der Kindertagesstätte, weist im Zuge der offiziellen Eröffnung auch noch einmal auf das gelungene Ergebnis hin: „Das gesamte Team fühlt sich sehr wohl im neu entstandenen Haus. Es ist eine Freude, hier zu arbeiten.“

Betreuungsquote liegt bei rund 61 Prozent

Zum aktuell startenden Kita-Jahr 2017/18 ist es der Stadt grundsätzlich gelungen, die gemeldeten Bedarfe der Wolfsburger Eltern zu decken. Zum Stichtag 31. Dezember 2017 gibt es in Wolfsburg für unter dreijährige Kinder 1.641 Betreuungsplätze (1.355 in Krippen, 116 in altersübergreifenden Gruppen und 170 bei Kindertagespflegepersonen). Die Betreuungsquote liegt bei rund 61 Prozent. Für über dreijährige Kinder sind 4.256 Betreuungsplätze in Kitas vorhanden. Die Betreuungsquote liegt damit bei rd. 107 Prozent. Die Stadt Wolfsburg wird als Träger weitere Standorte übernehmen. Für 2019 ist die Inbetriebnahme einer Kita in den Steimker Gärten geplant. Auch in den entstehenden Neubaugebieten in Nordsteimke und im Hellwinkel wird es Kitas in städtischer Trägerschaft geben.

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