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Landesforsten und NABU Wolfsburg sichern wertvolle Nester

1. März 2017
Revierleiter Michael Cordes, Forstwirtschaftsmeister Wilhelm Stapel und Michael Kühn, Vorsitzender Nabu Wolfsburg vor einem mit einem Glasfasermantel geschützten Horstbaum. Foto: NABU
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Wolfsburg. Das Niedersächsische Forstamt Wolfenbüttel und die Ortsgruppe Wolfsburg des Naturschutzbundes (Nabu) sichern zurzeit in den Wäldern rund um Wolfsburg die Nester seltener Greifvögel wie die des Rot- und Schwarzmilan gegen die Übergriffe von Waschbären.

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Die Horstbäume werden mit einer Kunststoffmanschette versehen, die verhindert, dass die Waschbären oder auch Marder die Nester ausplündern können.

Der neue Revierleiter der Revierförsterei Barnbruch, Michael Cordes, zeigt sich erfreut über die Aktion in seinem Revier. „Wir freuen uns sehr, dass wir den Greifvogelarten in unseren Wäldern helfen können“, so Cordes, „wir werden in den kommenden Jahren die Wirkung im Auge behalten, hoffen aber dass der Glasfasermantel gegen die Waschbären ausreicht.“

Waschbären breiten sich schnell aus

Auch die Ortgruppe Wolfsburg des Nabu ist über die Zusammenarbeit mit den Landesforsten sehr glücklich. Michael Kühn, Vorsitzender des Nabu Wolfsburg berichtet: „Es ist erstaunlich mit welch simplen Maßnahmen wir den seltenen Tieren in unserer Region helfen können. Wir danken den Niedersächsischen Landesforsten für die tolle Zusammenarbeit und hoffen auch weiterhin auf ihre Unterstützung. Ein großer Dank geht auch an die Sparkasse Gifhorn- Wolfsburg, die dieses Projekt großzügig mit 5.000 Euro unterstützt hat.“

Waschbären breiten sich seit Jahrzehnten speziell in Südost-Niedersachsen aus und vermehren sich rasch. Auch in Wolfsburg und Umgebung werden immer mehr Tiere beobachtet. Die nachtaktiven Tiere fressen Eier und Jungtier der seltenen Greifvögel und vertreiben dann die aufgeschreckten Vogeleltern von den Nestern und nutzen diese bevorzugt als Schlafplatz.

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