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Mordkommission erinnert: Tod von Romery Rodriguez jährt sich

10. November 2017
Die getötete Liebesdame Romery Reyes Rodriguez. Foto: Polizei
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Wolfsburg. Am 11. November 2016 wurde die 33 Jahre alte Liebesdame Romery Altagracia Reyes Rodriguez in einem kleinen Bordell in der Straße Am Bahnhof im Wolfsburger Stadtteil Vorsfelde getötet. Seit nahezu einem Jahr geht die Mordkommission Bahnhof der Wolfsburger Polizei gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Braunschweig inzwischen über 320 Hinweisen nach.

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Für Hinweise, die zur Ermittlung und Verurteilung des Täters führen, wurde eine Belohnung in Höhe von 5.000 Euro ausgelobt. Sowohl nach der Fernsehausstrahlung in der RTL II-Sendung „Ungeklärte Fälle – Deine Hilfe zählt“ im August als auch nach der Fernsehsendung ‚Aktenzeichen XY… ungelöst‘ im ZDF waren Hinweise eingegangen. Zwischen Juni und November bestand die Möglichkeit, anonym Hinweise über ein Internet-Portal an die Ermittler weiterzugeben. Die Beamten hoffen, dass durch den Todestag Erinnerungen möglicher Zeugen geweckt werden. Die Mordkommission nimmt Beobachtungen unter der Rufnummer 05361-46460 entgegen.

Sie wurde gefesselt und verletzt aufgefunden

Die 33-Jährige, die aus der Dominikanischen Republik stammt, war an diesem Freitagnachmittag in der als „Sandy’s Freizeittreff“ bekannten Bordellwohnung schwer verletzt und gefesselt aufgefunden worden. Sie erlag noch am Tatort den Verletzungen. In der Vergangenheit war die spanisch sprechende Getötete in unterschiedlichen Städten Deutschlands als Prostituierte tätig und wechselte ihren Arbeitsort grundsätzlich nach einer Woche. Sie hielt sich seit dem Sonntag zuvor, dem 6. November 2016, in Vorsfelde auf. Vorwiegend inserierte die Liebesdame im Internetportal www.ladies.de unter den Arbeitsnamen Monika, Lorena, Lucia und Natascha.

Rechtlicher Hinweis: Über die Zuerkennung und Verteilung der Belohnung wird unter Ausschluss des Rechtsweges entschieden. Die Belohnung ist ausschließlich für an der Straftat nicht beteiligte Privatpersonen und nicht für Amtsträger bestimmt, zu deren Berufspflicht die Verfolgung strafbarer Handlungen gehört.

Anmerkung der Redaktion: Zu Beginn der Ermittlungen war ein Mann aus dem Landkreis Wolfenbüttel als dringend tatverdächtig mehrere Monate in Untersuchungshaft. Er wurde jedoch inzwischen entlastet und ein Mann aus Salzgitter, der ebenfalls in Untersuchungshaft ist, steht im Fokus der Ermittlungen.

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