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Neuhaus: L290-Bürgerinitiative schlägt Kreisverkehr vor

12. April 2017 von
Die Neuhäuser Bürgerinitiative schlägt eine Kreisverkehrslösung vor. Symbolbild: Jan Borner
Wolfsburg. Das Thema der geplanten L290-Verschwenkung beschäftigt aktuell Ortsräte und Bürger. Besonders die Neuhäuser hätten unter den ursprünglichen Plänen der Stadtverwaltung zu leiden. Daher bringt die Bürgerinitiative nun einen Gegenvorschlag ins Spiel: Einen Kreisverkehr.

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Das Thema L290 wird immer heißer, da in rund einem Monat im Rat über die endgültige Entscheidung abgestimmt werden soll. Aktuell kursieren noch mehrere Ideen – große Verschwenkung, kleine Verschwenkung, zweispurig, vierspurig – und jetzt eben noch der Kreisverkehr.

Die Sandkrugkreuzung würde nach dem Vorschlag der Initiative auf das ehemalige Betonwerk an der L 653 (Sandkrugkreuzung) verlegt werden. „Am Platz würde die Idee dort sicherlich nicht scheitern“, erklärt Frank Wolters von der Initiative. „Wir haben uns den Berliner Kreisel in Hildesheim zum Vorbild genommen“, so Wolters. „Damit wollen wir nur zeigen, dass es leistungsfähige Kreisel gibt, die sogar zwei Bundesstraßen aufnehmen.“ Mit dieser Lösung könnten nach seiner Meinung alle Betroffenen leben: Neuhäuser, Reislinger, NABU, Gewerbebetriebe und die Stadt.

Besonders die Renaturierung ist Wolters bei dem Vorschlag wichtig: „Mit der alten Lösung würde so viel Fläche versiegelt werden. Mit unserer Lösung hingegen könnte man in der Kreiselmitte noch genug Fläche begrünen.“ Ebenso wichtig ist ihm auch zu betonen, dass es keine „Wir-gegen-die-Mentaltät zwischen den Reislingern und den Neuhäusern gäbe: „Ich denke, dass mit dieser Lösung allen geholfen ist, auch wenn es natürlich nicht DIE Lösung gibt, wo alle `Hurra` rufen.“

Die Stadt konnte den Vorschlag der Bürgerinitiative auf Grund der Urlaubszeit um Ostern herum noch nicht prüfen, werde das aber tun, sobald man wieder besetzt ist, berichtet Ralf Schmidt, Pressesprecher der Stadt Wolfsburg.

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