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Polizei befreit Hund aus heißem Auto

17. Juli 2017
Auch bei scheinbar kühlen Temperature kann ein Auto für Kinder und Hunde gefährlich werden. Symbolbild: Eva Sorembik
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Wolfsburg. Die Polizei warnt abermals davor, Kleinkinder und Tiere bei sommerlichen Temperaturen unbeaufsichtigt im Fahrzeug zurückzulassen. Am Samstagmittag wird der Polizei gegen 12.25 Uhr ein laut winselnder Hund in einem Fahrzeug auf dem Parkplatz am Allerpark gemeldet.

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Als die Beamten eintreffen finden sie einen kleinen weißen Hund laut winselnd und stark hechelnd in einem Pkw der Marke Fiat vor. Die Seitenscheiben waren lediglich einen Zentimeter weit geöffnet. Die Außentemperatur betrug 23 Grad und das Fahrzeug stand in der prallen Sonne.

Da sich im Umfeld des Fahrzeugs kein Verantwortlicher finden ließ, eine Absuche auf dem Familienfest im Allerpark, sowie Durchsage im nahe gelegenen Badeland keinen Erfolg erbrachten, entschlossen sich die Beamten gegen 13 Uhr die Seitenscheibe des Fahrzeugs gewaltsam zu öffnen und den Hund zu befreien. Der kleine Vierbeiner war derart erfreut über die frische Luft und die damit verbundene Abkühlung, dass er den Beamten entgegensprang und sogleich das Weite suchte.

Die Temparatur im Auto kann für Mensch und Tier lebensbedrohlich werden

Gut fünfundsiebzig Minuten nachdem die Polizei per Notruf informiert wurde erschien die Halterin des Fahrzeugs. Sie war „nur kurz“ mit ihrer Familie etwas essen gegangen. Die Beamten appellieren abermals an die Vernunft der Hundebesitzer, Tiere bei sommerlichen Temperaturen nicht im Fahrzeug zurückzulassen. Die Temperaturen im Fahrzeug, insbesondere wenn es in praller Sonne steht, potenzieren sich in kürzester Zeit auf Hitzegrade, die für Mensch und Tier lebensbedrohlich sind. Der kleine Vierbeiner ist mittlerweile wieder zu seiner Besitzerin zurückgekehrt.

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