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PUG fordert die Einrichtung eines „Integrationspoints“

6. September 2017 von
Das Rathaus in Wolfsburg. Foto: Magdalena Sydow
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Wolfsburg. Am heutigen Mittwoch findet ab 16 Uhr die öffentliche Sitzung des Sozial- und Gesundheitsausschusses statt. Dabei steht unter anderem auch ein Antrag der PUG-Fraktion auf Einrichtung eines sogenannten "Integrationspoints" auf der Tagesordnung.

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Der „Integrationspoint“ soll eine Einrichtung sein, in der die Agentur für Arbeit, das Jobcenter und die Stadt Wolfsburg zusammenarbeiten und so eine gemeinsame Anlaufstelle Flüchtlinge und Asylbewerber eng zusammenarbeiten. Ziel dabei sollte es sein, Flüchtlinge und Asylbewerber möglichst schnell in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zu integrieren. Und dabei sei eine enge Zusammenarbeit der beteiligten Institutionen fachlich, sachlich und gegebenenfalls auch räumlich entscheidend, so die PUG.

 Alle Beteiligten unter einem Dach

Zur Begründung führt die Fraktion aus, dass die Beteiligung zahlreicher Institutionen bei der beruflichen Eingliederung oder Ausbildung von Flüchtlingen seien oftmals zu einem recht bürokratischen Ablauf führe, der selbst für Fachleute, Arbeitgeber und die Flüchtlinge selbst nur schwer durchschauen sei. Eine zentrale Anlaufstelle, in der praktisch und schnell koordinierte Hilfen und Entscheidungen aus unterschiedlichen und sehr komplexen Rechtsgebieten geboten werden können, sei daher dringend erforderlich.

Der „Integrationspoint“ soll dazu dienen, Menschen mit verwertbaren Qualifikationen zu entdecken und mit koordinierter Unterstützung aller Beteiligten in eine Beschäftigung zu bringen. Geringer Qualifizierte sollen dort schrittweise an den Arbeitsmarkt herangebracht werden.

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