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Regionale Landesentwicklung zieht nach drei Jahren Re­sü­mee

31. März 2017 von
Matthias Wunderling-Weilbier bei der Vorstellung des Tätigkeitsberichtes des Amtes für regionale Landesentwicklung Braunschweig. Foto: Christoph Böttcher
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Region. Nach dreijährigem Bestehen des Amtes für regionale Landesentwicklung Braunschweig stellte Matthias Wunderling-Weilbier, als Landesbeauftragter für regionale Landesentwicklung, die Leistungen der Behörde am heutigen Freitag, den 31. März, vor.

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Wunderling-Weilbier zeigte sich vor allem davon beeindruckt, wie sehr die Region zusammengefunden habe, um eine Stimme bei der Landesregierung in Hannover vertreten zu können: „Von Wolfsburg bis Göttingen ist man sich einig“, formulierte er die Kooperation. In diesem Zusammenhang lobte er auch Wolfsburgs Oberbürgermeister Klaus Mohrs, der beispielsweise beim Städtetag nicht nur für Wolfsburg, sondern die gesamte Region einstehe. Mohrs zeigte sich dabei sehr erfreut über die Arbeit des Amtes: „Aus kommunaler Sicht bin ich hoch zufrieden.“ Klaus-Peter Bachmann, Vizepräsident des Niedersächsischen Landtages, betonte, dass regionale Entwicklung „nur Hand in Hand funktioniert.“ Dabei tritt das „regionale Amt als wesentlicher Bündelungsfaktor“ auf, so Bachmann.

Viele Projekte bereits gefördert

Wunderling-Weilbier stellte heraus, dass die Region Braunschweig zum Niedersächsischen Spitzenreiter im Antragsvolumen für Förderprojekte aufgestiegen sei. Mittlerweile werden die Mitarbeiter regelrecht von Anträgen überschwemmt, weshalb weitere vier Stellen zur Bearbeitung geschaffen wurden. Derzeitig arbeiten dort 140 Mitarbeiter, die seit Bestehen 410 Anträge bearbeitet und rund 87 Millionen Euro Fördergelder bewilligt haben.

Im Rahmen des Berichtes wurden einige beispielhafte Projekte vorgestellt. So steht das Akronym SONNIG für „Südostniedersächsisches Netzwerk Inklusion und Gesundheit“, welches Menschen mit Behinderung eine qualitativ hochwertige Versorgung bieten will. Tätig ist das Netzwerk dabei fast im gesamten Gebiet der Landesentwicklung: in den Städten Braunschweig, Salzgitter und Wolfsburg sowie den Landkreisen Gifhorn, Helmstedt und Wolfenbüttel. Das „ChemieNetzwerk Harz“ versucht die Region Westharz zu einer Kompetenzregion auf internationalem Niveau zu entwickeln. In der Stadt Peine soll die rund 14.000 Quadratmeter große Brachfläche „Golfplatz“ wieder nutzbar gemacht und von Bodenverunreinigungen gereinigt werden. Mit diesen Erfahrungen blickt das Amt positiv in die Zukunft.

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