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Sondersitzungen: Verschwenkung der L290 bleibt großes Thema

27. März 2017 von
Nicht nur in Neuhaus regt sich Protest gegen die L290. Foto: Bernd Dukiewitz
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Wolfsburg. Gleich drei Ortsräte haben diese Woche eine Sondersitzung und alle haben sie ein gemeinsames Thema: Das Verkehrskonzept Wolfsburg Süd-Ost. Der geplante Umbau der L290 sorgt für allerlei Widerstand in der Bevölkerung.

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Besonders die Neuhäuser sind alles andere als erfreut über die geplante Verschwenkung der L290, fürchten eine Mehrbelastung durch Lärm und Schmutz. Bereits vor einer Woche kamen 250 Bürger zusammen, um mit Oberbürgermeister Klaus Mohrs über die Pläne zu reden und ihn umzustimmen.

Insgesamt gebe es neun verschiedene Möglichkeiten, um dem Verkehrsaufkommen auf der L 290 gerecht zu werden, erläuterte Mohrs in seinem einleitenden Vortrag in der Vorwoche. Drei davon kämen im Rahmen des Verkehrskonzepts Wolfsburg-Südost in die engere Betrachtung, so Mohrs weiter. Die erste Version sehe vor, dass der Verlauf der L 290 unverändert bleibe, die Sandkrugkreuzug in Reislingen jedoch vierspurig ausgebaut werde. Version zwei bestehe aus einer weiträumigen Ortsumfahrung ab Reislingen Südwest, die rund fünf Meter im Gelände versenkt werde und kreuzungsfrei in die neu zu errichtende Dieselstraße einmünden werde, so der Plan der Stadt. Bestandteil dieser Variante sei auch eine Brückenverbindung zwischen Neuhaus und Reislingen. Die dritte Variante sehe eine engere Ortsumgehung vor, die erst an der Sandkrugkreuzug ansetze. Für diese Lösung sei nach Plänen der Stadt ebenfalls ein Ausbau der Sandkrugkreuzug erforderlich.

Klar ist bisher nur, dass keiner die L290 in ihren neuen Dimensionen vor der Tür haben möchte. Daher ist jetzt Eile geboten, da bereits in einer der nächsten Ratssitzungen über die L290 abgestimmt werden soll.

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