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Stadt und Ostfalia gehen gemeinsam umfangreiches Projekt an

7. Dezember 2017
Die Ostfalia soll sich mit 80.000 Euro an den bisherigen Kosten beteiligen. Foto: Marc Angerstein
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Wolfsburg. Auf Basis eines Ratsbeschlusses wurde entschieden, das ehemalige Ordnungsamt mit einem Gesamtaufwand von rund 5,2 Millionen Euro zu sanieren. Die Sanierung sei jedoch aufgrund der Haushaltssituation der Stadt zu Beginn des Jahres 2016 verschoben worden.

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Wie die Stadt jetzt mitteilte, ist das um 1950 errichtete Gebäude am Robert-Koch-Platz seit 1994 an die Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften vermietet und wird seitdem als Fakultätsgebäude Fahrzeugtechnik, Bibliothek und Bistro genutzt. Zuletzt seien durch den Geschäftsbereich Hochbau und dem vorbeugenden Brandschutz bauliche Mängel, unter anderem in den Bereichen Arbeitssicherheit, Brandschutz, Statik, Barrierefreiheit und Energieeffizienz, festgestellt worden.

Ostfalia soll das Gebäude übernehmen

Um dennoch die Sanierung und damit eine komplette Nutzung durch die Hochschule möglich zu machen, sei die Stadt an die Hochschule und das Land mit dem Wunsch herangetreten, dass das Gebäude von ihnen erworben und in Eigenregie saniert werde. Das Gebäude soll dann künftig für zentrale Einrichtungen der Hochschule und als Entreegebäude zum Campus genutzt werden. Der Kaufpreis für das Grundstück mit einer Größe von circa 1.996 Quadratmeter beträgt 499.000 Euro. An den bislang erbrachten Planungsleistungen der Stadt für eine Generalsanierung von circa 700.000 Euro beteiligt sich die Ostfalia Hochschule mit einem Betrag von 80.000 Euro, heißt es in der Pressemitteilung der Stadtverwaltung. Mit der angestrebten Lösung leiste die Stadt einen Beitrag zur Standortsicherung und Förderung der Ostfalia. Darüber hinaus habe auch die Hochschule ein großes Interesse daran, das Gebäude wieder vollwertig nutzen zu können und das gastronomische Angebot auf dem Hochschulcampus durch den Betrieb des Bistros durch das Studentenwerk zu erweitern.

Da das Gebäude unter Denkmalschutz steht, würden die bisherigen Planungen in enger Abstimmung mit der Denkmalpflege erfolgen. Es sei beabsichtigt, dass die Hochschule die Planungsergebnisse übernimmt und entsprechend umsetzt, so dass diese Belange berücksichtigt werden. Zudem sind durch die Lage des Objektes im Sanierungsgebiet „Handwerkerviertel“ entsprechende städtebauliche Rahmenbedingungen für das äußere Erscheinungsbild auch des Grundstücks zu berücksichtigen und einzuhalten. Stadträtin Iris Bothe zeigt sich zufrieden: “ Alle Beteiligten sind froh, dass das Projekt nun anläuft. Aus unserer Sicht ist es sinnvoll, dass das Gebäude künftig dem langjährigen Nutzer gehört. Ich möchte mich an dieser Stelle für die außerordentlich gute Zusammenarbeit zwischen Stadt und Hochschule bedanken, wodurch wir dieses Projekt nun realisieren können.“

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