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Stromspar-Check: Kühlgerätetausch-Programm gestartet

8. August 2017
v.l. Helmut Leunig , Maja Sprotte, Susanne Marx (alle von der Wolfsburger EnergieAgentur GmbH), Matthias Nagel (Stromspar-Check Wolfsburg), Torsten Maus (Saturn Wolfsburg), Daniel Bursy (Klimaschutzmanager der Stadt Wolfsburg), Marcus Hertzsch. Foto: EP Wolfsburg
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Wolfsburg. In Haushalten mit geringem Einkommen gehört ein alter Kühlschrank oder eine überraschend große Gefriertruhe oftmals zu den größten „Stromfressern“. Hohe Nachzahlungen und Energieschulden sind dann häufig die Folge. Hier schafft die bundesweite Aktion „Stromspar-Check“ jetzt praktische Abhilfe.

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Im Rahmen eines Stromspar-Checks können Bezieher von Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe oder Wohngeld und deren Familien jetzt einen 150 Euro-Gutschein für den Kauf eines energieeffizienten A+++-Kühlgerätes erhalten, wenn das neue Gerät mehr als 200 Wattstunden pro Jahr einspart und das mindestens zehn Jahre alte Gerät fachgerecht entsorgt wird.

Stromsparhelfer ermitteln, analysieren und geben Tipps

Der Kühlgerätetausch ist Teil des Stromspar-Checks, bei dem umfassend geschulte Stromsparhelfer den Energie- und Wasserverbrauch der Haushalte vor Ort ermitteln und analysieren. In einem zweiten Haushaltsbesuch werden die jeweils notwendigen Energiesparartikel wie LED-Leuchten, schaltbare Steckerleisten und wassersparende Duschköpfe mit einem Wert von durchschnittlich zirka 70 Euro eingebaut. Zudem geben die Stromsparhelfer – selbst ehemalige Arbeitslose – in dieser Beratung auf Augenhöhe Tipps zur Nutzung sowie zum energieeffizienten Verhalten im Alltag.

Mehr als 150 Haushalte beteiligt

An der erfolgreichen Aktion des Deutschen Caritasverbandes und des Bundesverbandes der Energie- und Klimaschutzagenturen haben sich in Wolfsburg mittlerweile mehr als 150 Haushalte mit geringem Einkommen beteiligt. Jeder Haushalt sparte mit dieser Hilfe zur Selbsthilfe durchschnittlich 238 Euro an Energie- und Wasserkosten pro Jahr. Zudem trägt jeder Stromspar-Check und jedes energieeffiziente Kühlgerät zum Klimaschutz bei. Von den gesunkenen Energierechnungen profitiert neben den Mietern auch die Stadt Wolfsburg. Sie trägt – zusammen mit dem Bund – die Kosten der Unterkunft bei Beziehern von Arbeitslosengeld II.

Das Programm wird gefördert

Die Initiative des Deutschen Caritasverband und des Bundesverbandes der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands (eaD) wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert. Die Wolfsburger EnergieAgentur GmbH und die Wolfsburger Interessengruppe Sozialhilfe e. V. sind die Projektpartner vor Ort. Weitere Unterstützung kommt von der Stadt Wolfsburg, dem Jobcenter, dem IG Metall Arbeitskreis „Arbeitslos – nicht wehrlos!“ und der Wolfsburger Tafel. Als lokale Fachhändler für den Kühlgerätetausch konnten bisher EP: Wolfsburg, ehem. Fernseh-Söchting, und Saturn gewonnen werden.

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