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Tuberkulosefall in der Realschule Fallersleben

7. Februar 2018
Symbolfoto: Pixabay
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Fallerlersleben. In der Realschule ist ein Fall von ansteckungsfähiger Tuberkulose aufgetreten. Die erkrankte Person befindet sich mittlerweile in Behandlung. Da derzeit nicht ausgeschlossen werden kann, dass sich andere Personen in der Realschule Fallersleben angesteckt haben, steht die Stadt in einem ständigen und engen Austausch mit der Schulleitung.

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Mit Hilfe eines Elternbriefes und einem entsprechenden Informationsschreiben, wurden auch die Schülerinnen und Schüler sowie die Eltern und die Lehrkräfte informiert und sensibilisiert. Die Aufgabe des Gesundheitsamtes ist es nun, einen engeren Personenkreis zu ermitteln, der über längere Zeit Kontakt zu der erkrankten Person innerhalb der letzten Wochen hatte (in diesem Fall in Summe mindestens 40 Stunden in geschlossenen Räumen).

Bei diesem Personenkreis werden sechs bis acht Wochen nach dem letztmaligen Kontakt mit der erkrankten Person entsprechende Tests durchgeführt. Das Zeitintervall von sechs bis acht Wochen ist wichtig, damit der Test ein verlässliches Ergebnis liefert.

Dr. Friedrich Habermann vom Gesundheitsamt betont ausdrücklich, dass für Schüler oder Lehrkräfte kein Grund zur Sorge besteht: „Die Ansteckungsgefahr bei Tuberkulose ist sehr gering. Bei einer frühzeitigen Diagnose ist die Behandlung problemlos möglich und nicht belastend.“ Bei weiteren Fragen und Informationsbedarf steht die Tuberkulose-Beratungsstelle des Gesundheitsamtes unter der Telefonnummer 05361-282020 zur Verfügung.

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