Unternehmen für den Wettbewerb Ressourceneffizienz gesucht

31. März 2017
Stefan Ruhle (Amt für regionale Landesentwicklung Braunschweig), Klaus-Dieter Sievers (Dr. Graband & Partner GmbH), Gerhard Schulze (Dr. Graband & Partner GmbH), Peter Peckedrath (IHK Braunschweig), Thomas Warntjen (Handwerkskammer Lüneburg-Braunschweig-Stade), Prof. Dr. Gert Bikker (Vizepräsident der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften), Gunnar Heyms (stellv. Geschäftsführer Regionale EnergieAgentur e.V.) (v. li.). Foto: Susanne Hübner
Braunschweig. Am Donnerstag startete die Regionale EnergieAgentur e.V. im Rahmen einer Erfahrungswerkstatt zum Thema energieeffiziente Sanierung offiziell in die Bewerbungsphase für den 3. Wettbewerb Ressourceneffizienz für die Region.

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Gesucht werden ab sofort wieder kleine und mittelständische Unternehmen sowie Kommunen aus der Region Braunschweig-Wolfsburg, die auf vorbildliche Weise Energie und Ressourcen einsparen.

Wer auf dem Markt bestehen will, muss sich dem Thema Ressourcen- und Materialeffizienz widmen. Sinnvolle und wirtschaftliche Lösungen zum effizienten Einsatz von Energie und Ressourcen finden sich in nahezu allen Unternehmen und Kommunen und wer entsprechende Maßnahmen umsetzt, kann seine ökonomische Basis verbessern und Wettbewerbsvorteile sichern. Die entsprechenden Förderinstrumente sind vorhanden, wie Stefan Ruhle vom Amt für regionale Landesentwicklung betonte: „Mit dem Europäischen Fond für regionale Entwicklung haben wir ein wirksames Werkzeug an der Hand, Effizienzmaßnahmen kleiner und mittlerer Betriebe zu unterstützen.“

Zum Nachahmen anregen

Die Regionale EnergieAgentur e.V. zeichnet mit dem Wettbewerb Ressourceneffizienz herausragende Projekte aus, die zum Nachahmen anregen sollen. „Kleine und mittelständische Unternehmen leisten einen enorm wichtigen Beitrag für die Wirtschaftskraft unserer Region. Viele sind schon sparsam im Umgang mit Ressourcen. Der Wettbewerb Ressourceneffizienz zeigt, dass sie damit auf dem richtigen Weg sind und macht sie als Good-Practice-Beispiele zum Vorbild“, so Peter Peckedrath von der IHK Braunschweig. Beispiele von Good-Practice finden sich auch im handwerklichen Bereich, wie Thomas Warntjen von der Handwerkskammer Lüneburg-Braunschweig-Stade erläuterte: „Die Hand- werksbetriebe sind auf effizienten Umgang mit Ressourcen angewiesen und leben Nachhaltigkeit schon lange: durch den Einsatz regenerativer Energien und nachhaltigen Materialien und durch fachgerechte Sanierung in Unternehmen. So trägt das Handwerk zum aktiven Klimaschutz bei und findet durch die Präsentation im Wettbewerb die entsprechende Wertschätzung.“

Klares Zeichen setzen

Der Wettbewerb steht unter der Schirmherrschaft der Niedersächsischen Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Dr. Gabriele Heinen-Kljajić, dem Präsidenten der Technischen Universität Braunschweig, Prof. Dr.-Ing. Dr. h. c. Jürgen Hesselbach, und Prof. Dr.-Ing. Rosemarie Karger, Präsidentin der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften.
Für Vizepräsident Prof. Dr. Gert Bikker hat die Teilnahme der Ostfalia Signalcharakter: „Die Ostfalia setzt mit der Schirmherrschaft für den Wettbewerb durch Frau Prof. Karger ein klares Zeichen für einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen. Beiträge zu Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit, wie sie auch an der Ostfalia erforscht werden, müssen in der Öffentlichkeit sichtbar gemacht werden.“

Wettbewerbsvorschläge können ab sofort eingereicht werden. Informationen erhalten Interessierte unter www.regionale-energieagentur.de/wettbewerb oder bei Gunnar Heyms unter Telefon 0531 1218-157 oder per E-Mail an gunnar.heyms@regionale-energieagentur.de.

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