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Wolfsburg spielt: Phaenomenale lockt mit Kunst, Spiel und Wissen

8. August 2017
phaeno in Wolfsburg, hier findet die Ausstellung "play on" statt. Symbolfoto: Magdalena Sydow
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Wolfsburg. Vom 17. bis 27. August findet in Wolfsburg erneut das Science & Art Festival Phaenomenale statt. Zu seinem zehnjährigen Jubiläum steht es unter dem Motto „Play“.

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Spielen wird oftmals als kindliche Beschäftigung betrachtet. Doch damit wird man dem Phänomen kaum gerecht. Spielen war auch stets ein kreativer Katalysator und bildet einen Freiraum des Experimentierens. Es bietet die Möglichkeit, Neugierde zu befriedigen und neue Dinge auszuprobieren ohne schwerwiegende Konsequenzen fürchten zu müssen.

Spielprinzipien können aber auch der Motivation dienen – sei es durch Punktesammeln beim Einkauf, durch Belohnungen für produktive Mitarbeiter auf der Arbeit oder fleißige Schüler beim Lernen. Mechanismen wie diese halten inzwischen in nahezu alle Lebensbereiche Einzug.

30 Veranstaltungen

Die Phaenomenale setzt sich auf vielfältige Weise mit diesem Themenbereich auseinander und beleuchtet ihn aus verschiedenen Blickwinkeln. Dabei können die Besucher insgesamt fast 30 Einzelveranstaltungen unterschiedlicher Formate besuchen. Auch in diesem Jahr haben die Veranstalter (Kunstverein Wolfsburg, phaeno, Institut für Zeitgeschichte und Stadtpräsentation (Stadt Wolfsburg) sowie Kulturwerk (Stadt Wolfsburg)) ein großes Netzwerk an 16 Kooperationspartnern gebildet, die sich an dem Festival mit verschiedenen Veranstaltungen beteiligen. Diese umfassen Ausstellungen, Workshops, Konzerte, Vorträge und Filmvorführungen. Ein Großteil der Veranstaltungen ist kostenlos.

Großes Angebot

Die Besucher haben beispielsweise die Möglichkeit auf dem Kinderfest der „Spielstadt“ von klassisch bis digital verschiedene Formen des Spiels selber auszuprobieren oder auf dem Konzert des italienischen „Play Toy Orchestras“ zu feiern – eine Band, die ausschließlich auf Spielzeuginstrumenten performt. Interessierte können am 20. August „Virtuelle Welten“ bestaunen und erleben, was technische Innovation im Bereich „Virtual-“ und „Augmented Reality“ an Möglichkeiten fürs Gaming, aber auch für den Alltag ermöglichen.

Technisches Spielen

Die Ausstellungen „Play on“ im phaeno und „Games Culture“ im Kunstverein setzen sich mit unterschiedlichen Schwerpunkten mit dem Thema „Play“ auseinander. Während die Besucher im phaeno ihren Spieltrieb und die technische Weiterentwicklung des Spielens entdecken, zeigt der Kunstverein den Stellenwert des Spiels und seiner Ästhetik für die Kunst. Ein Spieleentwickler gibt Einblicke in seine Arbeit und das Planetarium lädt die Besucher dazu ein, sich der Jagd auf Aliens in Ihrem Kuppelsaal anzuschließen.

Digitalisierung

„Die Phaenomenale verbindet auch in ihrem Jubiläumsjahr auf einzigartige Weise ein künstlerisch und wissenschaftlich relevantes Thema mit gesellschaftlicher Aktualität. Der Aspekt der Digitalisierung beispielsweise verändert nicht nur die Art wie wir spielen und uns untereinander austauschen. Auch die Stadt Wolfsburg misst dieser Entwicklung große Bedeutung bei und erkennt ihr Potential. Das Festival stellt einen der kulturellen Höhepunkte Wolfsburgs dar. Neben den Veranstaltern und den vielen Partnern der Phaenomenale, die dieses vielfältige Programm auf die Beine gestellt haben, gilt mein besonderer Dank Volkswagen, dem Lüneburgischen Landschaftsverband, der Stiftung Niedersachen sowie der Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg, für die Unterstützung. Ohne Ihren Beitrag wäre die Umsetzung des Festivals nicht möglich.“, so Iris Bothe, Stadträtin für Jugend, Bildung und Integration der Stadt Wolfsburg, anlässlich des Pressegesprächs zum Start der Phaenomenale.

Einzigartige Veranstaltung

In der Verbindung von Wissenschaft, Forschung, Kunst und Kultur ist die Phaenomenale einzigartig. Das biennal stattfindende Festival präsentiert die vielfältigen Anregungen rund um das Thema mit zahlreichen Veranstaltungen der unterschiedlichen Institutionen und Partner in Wolfsburg. Die Phaenomenale wird veranstaltet von Kunstverein Wolfsburg, Science Center phæno und der Stadt Wolfsburg.

Ausführliche Informationen zum Programm: www.phaenomenale.com

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