25 Jahre Engagement für Familienfreundlichkeit und Gleichstellung

14. März 2019
Alexandra Felis (ÜBV, 1. Vorsitzende), Dr. Carola Reimann, Bettina Klim (Leiterin Koordinierungsstelle und Geschäftsstellenleitung Überbetrieblicher Verbund e.V.) (v. li.). Fotos: Koordinierungsstelle Frau und Wirtschaft Wolfsburg-Gifhorn-Helmstedt
Hannover. Von wegen Konkurrenz: Rund 1.500 regionale Unternehmen arbeiten in Niedersachsen gemeinsam für mehr Familienfreundlichkeit und Gleichstellung. Sie sind Partner der 25 Koordinierungsstellen (KooStellen) Frauen und Wirtschaft, die sich seit nunmehr 25 Jahren für die Erwerbsbeteiligung von Frauen und eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf einsetzen. Die ehrenamtlich tätigen Vorsitzenden dieser Verbünde und die Leiterinnen der Koordinierungsstellen hat Niedersachsens Sozialministerin Carola Reimann am Montag im Gästehaus der Landesregierung empfangen.

Beeindruckt von der Dynamik des vor über 25 Jahren gestarteten Programms erklärt sie: „Sie sind eine nicht mehr wegzudenkende Institution in und für Niedersachsen. Aus diesem Grund ist die Förderung der KooStellen auch in der Koalitionsvereinbarung verankert und zwar mit Priorität!“ Das berichtet die Koordinierungsstelle Frau und Wirtschaft Wolfsburg-Gifhorn-Helmstedt.

Für die Region Wolfsburg war die Koordinierungsstelle Frau und Wirtschaft Wolfsburg-Gifhorn-Helmstedt mit ihrer Leiterin Bettina Klim und der ersten Vorsitzenden des Überbetrieblichen Verbundes Wolfsburg e.V. Alexandra Felis mit dabei. „Dieser Abend war ein besonderer Moment der Wertschätzung und Rückendeckung. Unser Engagement und unsere Arbeit zur Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Pflege gemeinsamen mit rund 50 Betrieben aus der Region wird geschätzt“, freut sich Bettina Klim.

Dr. Carola Reimann mit den Leiterinnen der Koordinierungsstellen.

Die regelmäßigen Treffen der Mitglieder verfolgen das Ziel, Initiativen zur Ferienbetreuung, zur Entlastung pflegender Angehöriger oder zur Gewinnung von Fachkräften in den niedersächsischen Regionen auf den Weg zu bringen. Im Verbund entwickeln die Partnerinnen und Partner auf diese Weise verschiedenste familienorientierte Maßnahmen.

„Motivierte Beschäftigte treffen auf attraktive Arbeitgeber – damit stärken wir nicht nur die Wirtschaftskraft in der Fläche, sondern ermöglichen auch vielen Menschen, Arbeit und Familie besser in Einklang zu bringen. Das ist eine echte Win-win-Situation. Gesellschaftlicher Fortschritt und Gleichstellung gehören zusammen“, hebt Dr. Carola Reimann hervor. Ein zukunftsorientiertes Niedersachsen sei nur möglich, wenn Frauen und Männer in einem gleichberechtigten und partnerschaftlichen Miteinander Familien- und Sorgearbeit bewältigten. „Ein Schwerpunkt dieser Legislaturperiode ist und bleibt ganz klar die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Unser Fokus liegt auf dem weiteren Ausbau der Kinderbetreuung und ganz besonders auf der Gebührenfreiheit der Kitas.“

Noch in diesem Jahr soll ein Konzept zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf vorgestellt werden. Außerdem, so die Sozialministerin, setze sie sich für die Fortsetzung der erfolgreichen Koordinierungsstellen in der neuen EU-Förderperiode ab 2021 ein. Die Koordinierungsstellen Frauen und Wirtschaft erhalten für 2019/2020 eine Förderung in Höhe von rund 8 Millionen Euro aus Landes- und ESF-Mitteln. 15 Prozent der Gesamtausgaben werden vom Träger aufgebracht.

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