A39-Neubau: Viele Befürworter in Wittingen

20. April 2018 von
Viele Interessierte, Anwohner und Betroffene versammelten sich am gestrigen Donnerstag in der Wittinger Stadthalle, um sich über Details des geplanten A39-Neubaus zu informieren. Fotos/Podcast: Jonas Walter
Wittingen. Am gestrigen Donnerstag veranstaltete die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV) einen Informationsmarkt zum geplanten Neubau der A39 im Planungsabschnitt 6 zwischen Wittingen (B244) und Ehra-Lessien (L289).

Die Möglichkeit sich zu informieren nutzten viele Anwohner und Betroffene.

Im zweiten Quartal werden die Planungsunterlagen bei der zuständigen Planfeststellungsbehörde eingereicht und danach öffentlich ausgelegt. Doch bereits gestern konnten sich Betroffene und Interessierte in der Wittinger Stadthalle von 16 bis 20 Uhr über die genauen Umstände informieren.

Neben Bauplänen und Grafiken zum neuen geplanten A39-Abschnitt gab es auch eine Vorstellung etlicher Kompensationsmaßnahmen, die als Ausgleich für betroffene Naturgebiete geplant sind. Viele Besucher äußerten sich auf der gestrigen Veranstaltung bereits positiv zur geplanten Anbindung.

Hören Sie im folgenden Podcast selbst die Stimme eines Anwohners:

Andrea Fleischmann von der Grunderwerbsstraßenbauverwaltung, erklärte, dass man zirka 51 Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche dauerhaft durch die geplante Trasse verlieren würde. Außerdem würden durch die Kompensationsmaßnahmen zusätzlich zirka 24 Hektar dazukommen. Insgesamt würden also zirka 70 Quadratmeter von der Trasse berührt werden. 23 Betriebe seien durch die Durchschnitte und Flächenverluste betroffen. 94 Prozent der betroffenen Betriebe seien allerdings nur indirekt betroffen, da sie weiter als 500 Meter von der eigentlichen Trasse entfernt lägen.

Nur drei Betriebe direkt betroffen

Für die entstehenden Durchschneidungen sollen beispielsweise solche Kompensationsmaßnahmen errichtet werden.

2014 sei eine Betroffenheitsanalyse durch die Landwirtschaftskammer Braunschweig erstellt worden, um stark betroffene Betriebe herauszufiltern, so Fleischmann weiter. Das seien in diesem Fall nur drei. Diese seien bereits über die Maßnahme informiert worden, alle anderen könnten auf dem Markt selbst mehr erfahren.

Frau Fleischmann bestätigt auch noch einmal: „Im April wird der Feststellungsplan in den örtlichen Gemeinden ausgelegt. Man hat dann vier Wochen Zeit Einspruch dagegen einzulegen. In diesem Stadium befinden wir uns gerade.“ 

Auch Bürgermeister Karl Ridder äußerte sich äußerst positiv zum Projekt und der Informationsveranstaltung:

 

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