Bertrandt wählt erstmalig Betriebsrat – Hohe Wahlbeteiligung

15. Dezember 2018
Symbolfoto: Archiv
Wolfsburg. Erstmalig haben die Beschäftigten des Bertrandt Ingenieurbüro GmbH in Wolfsburg an den Betriebsstätten Nordsteimke und Sassenburg am 11. Dezember und Tappenbeck am 12. Dezember einen Betriebsrat gewählt. Die insgesamt zirka 1.650 Wahlberechtigten hatten aus 51 Bewerbern über 17 Betriebsratsmandate zu entscheiden.

Die Wahlbeteiligung lag erfreulich hoch bei 77 Prozent, berichtet die IG Metall Wolfsburg in einer Pressemitteilung. Die mit Abstand meisten Stimmen bekam Anke Janik, die auch dem Wahlvorstand angehört.

„Ich bin überglücklich, dass die Belegschaft den ersten Schritt – hin zu einem Mitbestimmten Unternehmen, gegangen ist. Die hohe Wahlbeteiligung zeigt uns das sehr deutlich. Jetzt beginnt die Arbeit zum Wohle der Beschäftigten und des Unternehmens. Ich weiß, die Erwartungen an den neuen Betriebsrat hoch sind, doch ich bin mir sicher, dass wir das mit gemeinsamer und konstruktiver Arbeit im Gremium schaffen werden“, resümiert Anke Janik die Wahl.

„Mitbestimmung als Vorteil“

Ricarda Bier, Kassiererin und Geschäftsführerin der IG Metall Wolfsburg betont in diesem Zusammenhang:

„Betriebliche Mitbestimmung erweist sich in den Betrieben als klarer Wettbewerbsvorteil. Das beweisen mittlerweile nicht nur viele Studien, sondern auch die gelebte Praxis in den Betrieben. Zufriedene Belegschaften und ein starker Betriebsrat fördern die Innovationskraft und damit den wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen. Die Kolleginnen und Kollegen bei Bertrand haben sich also bewusst für den zukunftsträchtigen Weg mit einem starken IG Metall-Betriebsrat entschieden. Das halte ich für eine positive Entwicklung“.

In einem zweiten Schritt wählen die zirka 570 Beschäftigten der Bertrandt Technologie GmbH (BTG) in Sassenburg in 2019 auch einen Betriebsrat. Die Beschäftigten der BTG sitzen ebenfalls in den Betriebsstätten Tappenbeck und Sassenburg. Parallel wurde die Einleitung des Wahlprozesses bei Bertrandt auch am Standort in Ingolstadt begonnen. Hier wird am 18. Dezember 2018 gewählt. 

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