Betrug in zehn Fällen: Bankberater bekommt jahrelange Haft

4. Dezember 2018 von
Der Bankbetrüger muss für über drei Jahre hinter Gittern. Symbolfoto: Anke Donner
Wolfsburg. Weil er Bankkunden um insgesamt 94.500 Euro betrog, muss ein 25-jähriger Mann für drei Jahre und sechs Monate in Haft. So urteilte das Landesgericht Braunschweig am gestrigen Montag. Der Täter war bereits 2016 ein erstes Mal von einer anderen Strafkammer verurteilt worden.

„Unter Einbezug des ersten Urteils gegen den Mann ergibt sich in dem Fall des Bankbetruges nun die längere Haftstrafe“, erklärt die Pressesprecherin des Landesgerichts Braunschweig, Maike Block-Cavallaro, auf Anfrage von regionalHeute.de.

Mann log seine Kollegen an

Als Privatkundenberater einer Bankfiliale in Wolfsburg habe er seine Stellung missbraucht. Er habe Barauszahlungen von Kundenkonten durch die in der Bank tätigen Kollegen veranlasst, indem er Ihnen wahrheitswidrig vorspiegelte, die Kunden seien in seinem Büro und wünschten eine Bargeldauszahlung. Die am Kassentresor tätigen Kollegen hätten den Angaben des Angeklagten Glauben geschenkt und ihm die jeweiligen Beträge von den Kundenkonten ausgezahlt und übergeben. Anschließend habe der Angeklagte das Geld für sich verbraucht.

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