Bockwindmühle soll als Wahrzeichen Kästorfs näher an den Ort

31. Oktober 2019
Ihr Schattendasein habe die historische Bockwindmühle nicht verdient. Ihre Flügel zieren sogar das Kästorfer Stadtwappen - aktuell steht sie jedoch auf Wolfsburger Gebiet. Foto: Archiv
Gifhorn/Wolfsburg. Die Kästorfer Bockwindmühle führt ein Schattendasein: Von Gestrüpp und Bäumen verborgen, ist die Mühle von keiner Himmelsrichtung aus von weitem auszumachen. Die SPD Fraktion Wolfsburg und der Kästorfer Ortsbürgermeister Francescantonio Garippo möchten das ändern, wie sie in einer Pressemitteilung bekannt geben.

„Es ist ein Wunder, dass sich hier der Vandalismus nicht noch stärker bemerkbar macht“, nimmt Ortsbürgermeister Francescantonio Garippo Bezug auf das aktuelle Geschehen – Unbekannte sollen laut Polizei zwischen Donnerstagabend und Montagnachmittag in das historische Gebäude eingedrungen sein.

Schon in der Vergangenheit wurde der Wunsch der Kästorfer laut ausgesprochen, die Mühle, die sich derzeit auf dem Kreuzheider Gebiet befindet, wieder zurück zu siedeln. Denn das Denkmal ist das Wahrzeichen des Ortes – die Flügel zieren sogar das Kästorfer Wappen. „Die Bockwindmühle von 1861 ist die einzige noch erhaltene Windmühle in Wolfsburg. Trotzdem wird sie fast sträflich behandelt“, findet Garippo. Sein Wunsch: Die Mühle ab- und am Ende der Jembker Straße wieder aufzubauen: „Das ist der höchste Punkt von Kästorf.“ Für diesen Ort spricht nach Ansicht des Ortsbürgermeisters nicht nur, dass das historische Bauwerk dann von allen Seiten sehr gut gesehen wird. Der Ort könnte laut Garippo auch für Veranstaltungen genutzt werden: „So hätte die Mühle eine sinnvolle Verwendung.“

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