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Deutschlehrer aus Benin: Einblicke in den Schulalltag

12. März 2018
Schulleiter Clemens Rother (2.v.l.), Katrin Woelk (2.v.r.) und Heidi Steiln (r.), beide Lehrkräfte am ASG, begleiteten Euloge Avolonto (Mitte), Deutschlehrer aus Benin, zur Begrüßung im Wolfsburger Rathaus. Christin Eckstein (l.), Referat Internationale Beziehungen Stadt Wolfsburg, zeigte den Besuchern das Rathaus. Foto: Stadt Wolfsburg
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Wolfsburg. Kürzlich war ein Hospitant aus dem westafrikanischen Land Benin zu Gast am Albert-Schweitzer-Gymnasium in Wolfsburg. Euloge Avolonto, Deutschlehrer am Collège CEG der Stadt Agbangnizoun in Benin, erhielt während seines Aufenthaltes Einblicke in den Schulalltag, die Arbeitsweise der Lehrkräfte und den Ablauf des Unterrichts am Wolfsburger Gymnasium.

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Unter anderem nahm der 37-jährige nach Angaben der Stadt am Unterrichtsbetrieb teil und berichtete hier vom Schulleben in Benin. Betreut wurde Euloge Avolonto während seines Aufenthaltes durch den Direktor des Gymnasiums, Clemens Rother und der Lehrerin Katrin Woelk. Unterstützung bei der Planung der Hospitation erhielt die Schule vom Referat Repräsentation, Internationale Beziehungen der Stadt Wolfsburg.

Das Albert-Schweitzer-Gymnasium Wolfsburg pflegt seit Anfang 2011 mit dem Collège CEG von Agbangnizoun in Benin eine Schulpartnerschaft. Am afrikanischen Collège wird Deutsch als Fremdsprache in einem Schulfach unterrichtet. Die SchülerInnen schreiben sich mit den TeilnehmerInnen des Französischkurses in Wolfsburg gegenseitig Briefe, um ihre Sprachkenntnisse zu festigen. Zudem richtet das Albert-Schweitzer-Gymnasium regelmäßig Sponsorenläufe aus, mit deren Erlöse es den Ausbau des 1976 gegründeten Schulzentrums CEG in Agbangnizoun fördert. Seit 2014 können dort auch Abiturprüfungen abgelegt werden und für die 1.600 Schülerinnen und Schüler ist der Zugang zum Gymnasium aufgrund der kürzeren Fahrtwege nun einfacher und kostengünstiger. Im Laufe des vergangenen Jahres wurden wieder zwei neue Klassenräume fertiggestellt.
„Wir freuen uns, wie gut sich die Schulpartnerschaft in den letzten Jahren entwickelt hat und über die gute Zusammenarbeit mit den Deutschlehrern in Agbangnizoun“, berichtet Katrin Woelk. Das wichtigste Ziel des Besuches aus Agbangnizoun ist die Vertiefung des Kontaktes zwischen beiden Gymnasien.

Mit der Partnerschaft in Afrika möchte das Albert-Schweitzer-Gymnasium im Rahmen eines globalen Lernens die interkulturelle Kompetenz der Schülerinnen und Schüler beider Schulen fördern und damit einen Beitrag zur Völkerverständigung auf schulischer Ebene leisten. Durch gemeinsame Projekte sollen zudem Umweltbewusstsein, soziales Engagement und das Interesse an deutscher Kultur und Sprache gefördert werden.

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