Eiskunstlaufende Pianistin erhält Stipendium

25. Februar 2019
Freude und Anerkennung: Vor ihrem Lieblingsinstrument erhielt Melanie Becher von den Vorständen der Kultur- und Sozialstiftung der Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg, Jürgen Kröger (re.) und Christian Eichler (3.v.li.), ihr Stipendium. Matthias Klingebiel, stv. Leiter der Musikschule Wolfsburg, und Klavierlehrerin Swetlana Fichtner gratulierten. Foto: Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg
Wolfsburg. Die Wolfsburgerin Melanie Becher ist mit einem Stipendium der Kultur- und Sozialstiftung der Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg ausgezeichnet worden. Für ihr außerordentliches Talent am Klavier erhält die Schülerin der Musikschule der Stadt Wolfsburg drei Jahre lang finanzielle Unterstützung, beispielsweise um neue Noten zu kaufen oder an Wettbewerben teilnehmen zu können. Das berichtet die Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg.

„Das Klavierspielen wurde mir sozusagen in die Wiege gelegt“, erzählt Melanie Becher, als sie von den Vorständen der Kultur- und Sozialstiftung, Christian Eichler und Jürgen Kröger, die Urkunde erhält. „Meine Mutter hat es erst meinem älteren Bruder und dann mir beigebracht. Seitdem ich neun Jahre alt bin, erhalte ich Unterricht an der Musikschule.“

Die Elftklässlerin übt täglich mindestens eine Stunde, vor Auftritten kann es drei- bis viermal so viel werden. „Das erfordert viel Disziplin“, weiß die 17-Jährige. Denn sie ist nicht nur musikalisch sondern auch sportlich sehr begabt. Seit ihrem vierten Lebensjahr betreibt sie Eis- und Rollkunstlauf. „Einmal habe ich zu einem von mir eingespielten Klavierstück eine Eislauf-Kür getanzt“, berichtet Becher.

Christian Eichler lobt anerkennend: „Unser Stipendium gilt als besondere Anerkennung. Jährlich wird maximal ein Schüler der Musikschule gefördert. Neben der erfolgreichen Teilnahme an Wettbewerben ist uns auch wichtig, dass sich die Schüler in der Musikschule aktiv einbringen.“ Dass das gegeben ist, bestätigt Matthias Klingebiel, stellvertretender Leiter der Musikschule der Stadt Wolfsburg. „Melanies soziales Engagement ist sehr ausgeprägt. Wir sind stolz, dass sie gemeinsam mit ihrer Lehrerin Swetlana Fichtner so weit gekommen ist. Und vor allem sind wir dankbar, dass die Kultur- und Sozialstiftung uns immer wieder in unserer Arbeit unterstützt.“

Mit ihrem Stipendium im Gepäck hat Melanie Becher bereits ihr nächstes Ziel vor Augen: Den Contest „Jugend musiziert“ in einem Jahr. Vielleicht mit einem Stück von Frédéric Chopin, ihrem Lieblingskomponisten, den sie auch in ihrer Freizeit gerne hört.

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