Eltern und Familienzentren im Dialog

5. Februar 2019
Britta Mutzke, visuelle Dokumentatorin des Tages, bei der Erläuterung ihrer Zeichnungen. Foto: Stadt Wolfsburg
Wolfsburg. Vergangene Woche veranstaltete die Stadt Wolfsburg im Schulzentrum Vorsfelde einen Fachtag für die Wolfsburger Familienzentren zum Thema "Dialog zwischen Eltern und Familienzentren – vielfältig und überraschend". Das berichtet die Stadt in einer Pressemitteilung.

Seit 2011 fördert die Stadt Wolfsburg die Weiterentwicklung von Kitas zu Familienzentren. Begonnen mit damals vier Einrichtungen, gibt es heute 11 Familienzentren unter den Trägerschaften von AWO, DRK, der evangelischen und der katholischen Kirche sowie der Stadt Wolfsburg. Die Familienzentren arbeiten eng zusammen. Katharina Varga, Leiterin des Geschäftsbereichs Jugend, sagte in ihrer Eröffnungsrede: „Wir sind als Stadt sehr stolz auf diese Entwicklung, die es Familien nahezu im ganzen Stadtgebiet ermöglicht, auf Angebote eines Familienzentrums in Wohnortnähe zurückzugreifen.“

Workshops boten Gelegenheiten für Diskussionen

Der Fachtag sei ein langgehegter Wunsch aus den Familienzentren gewesen und wurde in Zusammenarbeit mit der Stadt Wolfsburg maßgeblich durch die Koordinatorinnen der Zentren vorbereitet. Im Rahmen des Fachtags wurden die Erkenntnisse aus einer Elternbefragung aller Familienzentren in 2017 aufgegriffen. Darin hatte sich gezeigt, dass das Erreichen von Familien sehr unterschiedliche Wege erfordert. So wurde Christine Uhlmann, stellvertretende Leitung des Sinus-Instituts Heidelberg, für den Hauptvortrag eingeladen, um die aktuellste Studie des Instituts aus 2017 zur Vielfalt familiärer Lebenswelten vorzustellen. Anschließend boten kleine Workshops der Familienzentren eine direkte Gelegenheit für den konstruktiven Dialog zwischen Fachkräften, Eltern und Kooperationspartnern. Daneben präsentierten Schülerinnen und Schüler der BBS Anne-Marie-Tausch thematisch bereichernde Walking Acts und dem Wolfsburger Figurentheater gelang es am Ende, die fachlichen Inhalte des Tages in humoristische Spielszenen zu verpacken. Finanziell gefördert wurde die Veranstaltung durch die Heinz- und-Heide-Dürr-Stiftung mit Sitz in Berlin.

Auf die Vielfalt von Familien eingehen

Über die gesetzliche Kita-Arbeit hinaus sei es eine zentrale Aufgabe der Familienzentren, ausgehend von den Bedarfen der Eltern, familienunterstützende Angebote im Sozialraum zu entwickeln und zu koordinieren. Familien und Fachkräfte der Familienzentren nutzen offene und leicht zugängliche Angebote der Begegnung wie Elterncafés, GemeinsamWachsen-Gruppen oder Spielplatztreffs, um miteinander zwanglos in Kontakt zu kommen. „Eine anspruchsvolle Herausforderung für die Fachkräfte ist dabei immer wieder, auf die Vielfalt von Familien einzugehen und für Menschen aus unterschiedlichsten Milieus ansprechbar zu sein“, erklärte Bianka Köllner, Leiterin der Abteilung Kindertagesbetreuung. „Ganz besonders die Koordinatorinnen der Familienzentren sind hier Vorreiterinnen und zeigen ein großes Engagement.“ Die Kooperation mit den Netzwerkpartnern und ein intensiver Dialog mit allen Eltern sind Ziele, für deren Erreichung die Zentren eng zusammenarbeiten und durch die Abteilung Kindertagesbetreuung fachlich begleitet werden.

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