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Frauentag bei IG Metal: „Die Hälfte von allem steht uns zu!“

10. März 2018
OFA-Vorsitzende Gabriele Trittel, Erster Bevollmächtigter Hartwig Erb, Bundestagsabgeordnete Yasmin Fahimi und Gewerkschaftssekretärin Sandra Bollen . Foto: Matthias Leitzke
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Wolfsburg. Für mehr Mitbestimmung und für die Quote plädierte SPD-Bundestagsabgeordnete Yasmin Fahimi am Freitag im Gewerkschaftshaus. Die Gewerkschafterin und Politikern war Gast des Ortsfrauenausschusses (OFA) der IG Metall anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März, wie die Pressestelle der IG Metal heute in einer Pressemitteilung bekannt gab.

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Mit Blick auf 100 Jahre Frauenwahlrecht und auf die Betriebsratswahlen hatten sich die Wolfsburger Frauen für das Motto „Auf deine Stimme kommt es an“ entschieden.

„Erwerbsarbeit ist und bleibt ein elementarer Bestandteil des menschlichen Lebens“, betonte Fahimi. Damit die Interessen der Frauen in den Betrieben besser vertreten werden, rief die Politikerin insbesondere Frauen auf, aktiv zu sein: „Ermuntert eure Freundinnen zum Engagement. Regt den Dialog an!“ Als eine Zeitenwende bezeichnete sie den aktuellen Tarifabschluss der IG Metall, der neben den klassischen Punkten wie Lohnsteigerung auch die Flexibilisierung der Arbeitszeit beinhaltet. Fahimi sprach sich zudem für die Quote aus: „Die Quote ist das Sinnbild für das, was uns zusteht: die Hälfte von allem!“ Noch immer sei die Entgeltlücke in Deutschland mit 21 Prozent viel zu hoch und die Altersarmut bedrohe weit mehr Frauen als Männer.

Auch OFA-Vorsitzende Gabriele Trittel wies daraufhin, dass Frauen schon viel erreicht hätten, dass aber noch viel zu tun sei: „Geht und wählt, lasst eure Stimme nicht verstummen! Jede Stimme für die IG Metall ist eine Stimme für euch“, sagte sie.

IG Metall-Gewerkschaftssekretärin Sandra Bollen betonte: „Es geht darum, dass wir dran bleiben! Wir müssen nicht nur für Fortschritte kämpfen, wir müssen auch gegen gesellschaftliche Rückschritte kämpfen“. Alle drei Rednerinnen kritisierten das Frauenbild der AfD und anderer Rechtspopulisten ebenso wie die frauenfeindlichen Äußerungen von US-Präsident Donald Trump.

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