Gleich doppelt erwischt: Unter Drogen und ohne Führerschein unterwegs

5. Dezember 2018
Symbolfoto: Nick Wenkel
Wolfsburg. Am Dienstagnachmitttag gegen 16.40 Uhr bemerkte eine zivile Funkstreifenbesatzung der Polizei auf dem Parkplatz eines Lebensmitteldiscounters in der Mörser Straße einen schwarzen Opel Corsa mit auswärtigen Kennzeichen. Das berichtet die Polizei Wolfsburg.

Die Beamten folgten dem Fahrzeug, welches über Mörse in Richtung Westhagen fuhr und schließlich durch die Beamten auf dem Parkplatz einer Tankstelle an der Braunschweiger Straße in Richtung A 39 gestoppt und kontrolliert werden konnte. Bei dem Fahrzeugführer handelte es sich um einen 37 Jahre alten Hamburger, sein Beifahrer war ein 30 Jahre alter Hildesheimer.

Der Fahrzeugführer händigte den kontrollierenden Beamten lediglich eine Versichertenkarte aus. Eine Fahrerlaubnis konnte der 37-Jährige nicht vorlegen. Nach mehrfachem Fragen gab der Hamburger zu, gar keine Fahrerlaubnis zu besitzen und der Name auf der Versichertenkarte war gar nicht der seinige, denn diese gehöre seinem Bruder. Der Beifahrer konnte sich mit einem echten Bundespersonalausweis ausweisen.

Positiver Test nach Drogenfund

Die Beamten entschlossen sich in der Folge das Fahrzeug genauer unter die Lupe zu nehmen und fanden diverse Tütchen mit Cannabis und Haschisch. Ein nun folgender Drogenschnelltest beim 37-Jährigen reagierte positiv auf THC und Kokain. Daraufhin wurde der Hamburger zur Dienststelle verbracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen und entsprechende Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet wurden.

Zudem wurde dem 37-Jährigen die Weiterfahrt untersagt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 37-Jährige dann entlassen. Wer glaubt, dass der 37-Jährige nun geläutert wäre, sieht sich getäuscht. Gegen 19.15 Uhr bemerkte eine weitere zivile Funkstreife, wie in den an der Tankstelle belassenen Opel Cora drei Personen einstiegen und zügig das Tankstellengelände in Richtung A 39 verließen. Die Beamten verfolgten den Opel konnten ihn aber wegen des dichten Verkehrs auf der A 39 nicht überholen. Die Fahrt ging dann auf die A2 und dann in Richtung Braunschweig Nord.

Beim zweiten Mal war Schluss

Erst hinter dem Kreuz Nord, an der Anschlussstelle Braunschweig Hafen gelang es den Beamten, das Fahrzeug mittels eingeschaltetem Blaulicht von der Autobahn herunter zu lotsen und auf der Carl-Giesecke-Straße zu kontrolliert. Hinter dem Steuer des Opel Corsa saß kein geringerer als der 37 Jahre alte Hamburger.

Diesmal machten die Beamten kurzen Prozess und stellten den Fahrzeugschlüssel sicher. Dem 37-Jährigen wurde nun abermals eine Blutprobe entnommen und ein Verfahren wegen Fahren unter Drogen- bzw. Medikamenteneinfluss und Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Da die 60 Jahre alte Fahrzeughalterin ebenfalls im Fahrzeug saß, wurde gegen sie auch ein Verfahren wegen Halterduldung eingeleitet. Der dritte im Fahrzeug war der 30 Jahre alte Hildesheimer.

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