Glosemeyer: Missbrauchsfall Lügde muss Konsequenzen haben

16. Mai 2019
Glosemeyer möchte, dass Kinderrechte im Grundgesetz verankert werden. Symbolbild: Pixabay
Hannover/Wolfsburg. Der sexuelle Missbrauch von Kindern auf einem Campingplatz im nordrhein-westfälischen Lügde hat die Bundesrepublik erschüttert. Die Niedersächsische Kinder- und Jugendkommission tagte jetzt in Hannover unter dem Vorsitz von Johannes Schmidt zum Thema Beteiligungsrechte für Kinder und Jugendliche. Alle Anwesenden waren sich einig: Lügde muss Konsequenzen haben. Dies teilt das Büro von Immacolata Glosemeyer in einer Pressemitteilung mit.

„Jedes Kind hat ein Recht auf Schutz, Unversehrtheit und gehört zu werden“, ließ die Kinder- und Jugendkommission in einem offiziellen Statement verlauten. „Unser gemeinsamer Auftrag ist es, Hilferufe ernst zu nehmen und jeder Notsituation nachzugehen. Einen Weg, diese Kinderrechte zu verwirklichen, liegt darin, Kinderbeteiligung zu stärken, um Kinderschutz zu fördern.“

Die Niedersächsische Kinder- und Jugendkommission habe sich für dieses Legislaturperiode des Landtags das Ziel gesetzt, das Thema Ombudsstellen zur Prävention von sexuellem Missbrauch Schutzbefohlener sowie die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in den Fokus ihrer Arbeit zu stellen.

In der Kommission sei mit der Landtagsabgeordneten Immacolata Glosemeyer (SPD) ein Mitglied aus Wolfsburg vertreten. Glosemeyer, die in der SPD-Fraktion das Amt der jugendpolitischen Sprecherin bekleide, habe sich mit dem Ergebnis der Tagung zufrieden gezeigt: „Entscheidend ist für mich die Frage: Was können wir tun, um Kinder und Jugendliche vor sexuellem Missbrauch zu bewahren? Ombudsstellen können einen wichtigen Beitrag leisten. Zudem würde ich mir wünschen, dass Kinderrechte endlich im Grundgesetz verankert werden.“

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