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Grippewelle sorgt für Versorgungsengpässe bei Blutspenden

14. März 2018
Symbolfoto: Anke Donner
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Wolfsburg. Überall niest und hustet es zurzeit. Dass die Grippewelle Niedersachsen erfasst hat, spüren mittlerweile auch Blutspendedienste - denn ihnen fehlen die Spender. Dies teilt die Stadt Wolfsburg mit.

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„Wir haben seit einigen Wochen dauerhaft Einbrüche von minus 10 bis minus 20 Prozent“, sagt Jürgen Teichmann vom Deutschen Roten Kreuz (DRK). Dies führe man auf die Anzahl der Grippe- und Erkältungskranken zurück. „Wir merken, dass unsere Lagerbestände deutlich zurückgehen.“ Während das DRK normalerweise auf einen Vorrat abzielt, der drei Tage Versorgung sichert, sei man derzeit nur bei Vorräten für etwa einen Tag. Problematisch sei vor allem die Versorgung mit der Blutgruppe „0/Rhesus-negativ“, die mit allen anderen Blutgruppen kompatibel ist und daher gerne von Krankenhäusern angefragt wird. „Wir geben diese Blutgruppe nur noch sehr vorsichtig heraus.“

Schwierig sei zudem die Belieferung mit Thrombozyten-Konzentraten. Diese seien nur vier Tage haltbar. Hier sei der Bedarf am größten, Thrombozyten-Konzentrate werden unter anderem für die Versorgung von Krebs-Patienten benötigt. Von einer Krise spricht der Blutspendedienst allerdings nicht. „Die Notfallpatienten können wir immer versorgen.“

Das DRK aber ist wegen der geschrumpften Vorräte auf der Suche nach mehr und neuen Spendern. Nächster Termin ist am Freitag 16. März 2018 von 12.30 bis 17.30 Uhr im Walter-Flex-Weg 12 beim DRK Ortsverein Wolfsburg-Mitte e.V.. Erstspender werden auch immer mit einem kleinen Präsent begrüßt und im Anschluss gibt es einen leckeren Imbiss.

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