Hospitanten aus dem Maghreb zu Besuch im Rathaus

26. Februar 2018
v.l.n.r.: Manfred Hüller, Referatsleiter Repräsentation, Internationale Beziehungen; Kaies El Yamdi aus Jendouba/Tunesien; Christin Eckstein, Referat Repräsentation, Internationale Beziehungen und Hassan El Aouadi aus Rabat/Marokko im Wolfsburger Rathaus. Foto: Stadt Wolfsburg
Wolfsburg. Vom 19. bis 23. Februar waren im Rahmen des Projektes "Baladiya – neue Wege in der Stadtentwicklung" zwei Teilnehmer aus Tunesien und Marokko zu Gast in Wolfsburg. Dies geht aus einer Pressemitteilung der Stadt Wolfsburg hervor.

Kaies El Yamdi, Stadtplaner aus Jendouba/Tunesien und Hassan El Aouadi, Leiter Stadtentwicklung aus Rabat/Marokko, hospitierten eine Woche lang in der Wolfsburger Stadtverwaltung. Unter anderem erhielten die beiden Projektteilnehmer Einblicke in die alltägliche Arbeit des Geschäftsbereiches Hochbau, der Referate Stadtentwicklung, Rats- und Rechtsangelegenheiten, dem Gleichstellungsreferat sowie der Stabsstelle für Sonderplanungen und Projektsteuerung. Außerdem standen Besuche des PopUp-Space in der Markthalle – Raum für digitale Ideen, der Wolfsburger Marketing Gesellschaft (WMG) sowie der Wolfsburg AG auf dem Programm, um ihnen Informationen zu den Themen Digitalisierung, regionale Wirtschaftsförderung, Tourismus und Unternehmens-ansiedlung zu vermitteln.

Bereits der vierte Besuch

Betreut wurden die Hospitanten während ihres Aufenthaltes durch das Referat Repräsentation, Internationale Beziehungen der Stadt Wolfsburg mit Unterstützung des Tunesischen Kultur und Jugend Vereins. Es ist inzwischen der vierte Besuch von Teilnehmern des Projektes „Baladiya“ in Wolfsburg. Das Projekt richtet sich an algerische, marokkanische und tunesische Fachkräfte auf dem Gebiet der Stadtentwicklung. Durch die gesellschaftlichen Veränderungen in Nordafrika entstehen neue Anforderungen und Möglichkeiten für die Lebensgestaltung der städtischen Bevölkerung. Stadtentwicklung hat daher einen starken Einfluss auf die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und auf das Gelingen der Veränderungen, das die Politik gemeinsam mit den Bürgern bewirken will.

Mit dem von der Robert Bosch Stiftung initiierten und finanzierten sowie der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) im Rahmen des CoMun-Vorhabens unterstützten Projektes „Baladiya“ ermöglicht die Europäische Akademie Berlin e.V. gemeinsam mit ihren Partnern den teilnehmenden Stadtplanern die Entwicklung eigener Vorhaben und den Aufbau transnationaler, praxisorientierter Netzwerke. Weitere Informationen finden Sie auch unter: http://www.baladiya.eu/.

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