Integriertes Handlungs- und Entwicklungskonzept förderfähig

29. Januar 2019
Symbolfoto: Archiv
Westhagen. Mit dem Abriss der Dessauer Straße werde es eine weitere positive Entwicklung geben, die vom Stadtteil-Büro und den Bürgern begleitet wurde, hätte Immacolata Glosemeyer, Vorsitzende des Neuland-Aufsichtsrates und stellvertretende SPD- Fraktionsvorsitzende erklärt. Dies berichtet die SPD-Ratsfraktion in einer Pressemitteilung.

Daher werde die SPD die Vorlage zur Fortschreibung des Integrierten Handlungs- und Entwicklungskonzeptes des Stadtteiles mittragen. Die Kosten von 105.000 Euro in 2019 und 109.000 in 2020 seien förderfähig, was bedeute, dass zwei Drittel voraussichtlich durch den Bund und das Land Niedersachsen finanziert werden.

Durch die Fortschreibung würden die Grundlage und die Voraussetzung für das städtebauliche Sanierungsverfahren, die Bewohnerbeteiligung, die Unterstützung lokaler Netzwerke, die Durchführung soziokultureller Projekte und die Akquise zusätzlicher Förderprogramme neben dem Städtebauförderungsprogramm Soziale Stadt geschaffen. „Seit dem Jahr 2000 nimmt Westhagen am Städtebauförderungsprogramm Soziale Stadt teilt und hat in diesem Zeitraum umfangreiche städtebauliche Maßnahmen wie beispielsweise die Gärten der Nationen und Projekte des Integrierten Handlungskonzeptes umgesetzt“, weiß Dr. Christa Westphal-Schmidt, stellvertretende Ortsbürgermeisterin von Westhagen.

Da die Teilnahme am Programm Soziale Stadt in den nächsten zwei bis drei Jahren beendet sein werde, sollen die verbleibenden Jahre innerhalb des Förderprogramms genutzt werden, um eine grundlegende Dokumentation der Maßnahmen, Verfahren und Ergebnisse für den Abschlussbericht zu erstellen. Gleichzeitig sei von der Verwaltung gemeinsam mit Politik, fachlich relevanten und lokalen Einrichtungen sowie den Einwohnern und Ehrenamtlichen ein Verstetigungskonzept zu erarbeiten. „Dies wird dann die Grundlage für die weitere Stadtteilentwicklung nach dem Auslaufen des Programms Soziale Stadt sein“, so Westphal-Schmidt.

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