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Kinokritik: „Avengers: Endgame“ – Ein episches Finale

25. April 2019
„Avengers: Endgame" ist der mittlerweile 22. Marvel-Film und gleichzeitig der Abschluss der Infinity-Saga. Doch ist es auch ein würdiges Finale? Unsere Kinokritiker verraten es Euch. Foto: C1 Cinema; Video: Nick Wenkel
Braunschweig. Nach zahlreichen unvergleichlichen Superhelden-Abenteuern und dem dramatischsten Finale der jüngsten Filmgeschichte in "Avengers: Infinity War", laufen alle Fäden des Marvel Cinematic Universe zum ultimativen, alles verändernden Showdown in „Avengers: Endgame" zusammen. Seit dem gestrigen Mittwoch läuft der neue Blockbuster im C1 Cinema Braunschweig. Doch ist es auch ein würdiger Abschluss für unsere so geliebten Superhelden?

Die Handlung

„Die besorgniserregende Entwicklung der Ereignisse, die durch Thanos in Gang gesetzt wurde, als er die Hälfte des Universums auslöschte und die Reihen der Avengers zerbrach, bewegt die verbliebenen Avengers dazu, ein letztes Mal in den Kampf zu ziehen in Marvel Studios‘ großem Abschluss von 22 Filmen, `Avengers: Endgame´“.

Alle Infos, Trailer und Tickets gibt es unter www.c1-cinema.de.

Der Trailer zum Film

Kritik

Elf Jahre, 22 Filme, mehr als 30 Superhelden und ein gigantisches Finale – so oder so ähnlich lässt sich „Avengers: Endgame“, der Abschluss der im Jahr 2008 mit „Iron Man“ gestarteten Infinity-Saga, wohl in einem einzigen Satz am ehesten beschreiben. Marvel-Fans, die hier auf ein episches, emotionales, actiongeladenes Film-Spektakel hoffen, sollten ganz tapfer sein. Denn „Endgame“ bietet nicht nur das, sondern noch sehr viel mehr – vor allem noch mehr Emotionen. Die Regisseure Anthony und Joe Russo liefern den Kinozuschauern nicht nur eine epische Schlacht zwischen den Avengers und Oberbösewicht Thanos, sondern drücken auch ordentlich auf die Tränendüse. Taschentücher sind daher unbedingt zu empfehlen. Wer nun allerdings besorgt ist, dass „Avengers: Endgame“ seinen gewohnten Marvel-Humor verliert, der kann beruhigt sein. So düster der Film an einigen Stellen auch sein mag, der Spaß geht nie so ganz verloren.

Alles, was man sich als Fan wünscht

Zwischen der Premiere des Vorgängers „Infinity War“ und dem Finale „Endgame“ liegt etwa ein Jahr. Für Fans war das also genügend Zeit, um zu mutmaßen und zu spekulieren, wie die beliebte Avengers-Reihe denn nun ihren Abschluss finden könnte – und vor allem, was im letzten Film passiert. So viel steht fest: Einige Szenen grenzen schon an wahr gewordene Fan-Fiction. Dem Marvel-Fan wird hier so ziemlich alles geboten, was er sich jemals gewünscht hat und vieles, womit er nie gerechnet hätte. So kam es auch nicht von ungefähr, dass der Kinosaal bei entscheidenen Stellen des Filmes mucksmäuschenstill war.

Komplizierte Zeitreise

Ohne etwas zu „spoilern“, kann man „Endgame“ ehrlicherweise nur sehr schwierig rezensieren. Denn viele der entscheidenen Szenen, sind eben die Aspekte, an denen der Kinogast den Film ausmachen wird. Ob die einzelnen Entscheidungen, die das Regisseur-Duo in „Avengers: Endgame“ getroffen hat, nun gut oder schlecht sind, muss daher jeder für sich beurteilen. Ebenso die grobe Handlung des Films. Wer hier auf Zeitreisen – die einen großen Teil von „Endgame“ einnehmen – á la „Zurück in die Zukunft“ hofft, ist nämlich falsch gewickelt. So unkompliziert ist „Endgame“ leider nicht, was hier und da für das eine oder andere Stirnrunzeln im Kinosaal sorgt. Ein zweiter Kinobesuch wird daher sehr empfohlen.

Nichts für Marvel-Neulinge

Feststeht aber auch: Kinogäste, die lediglich vier oder fünf der mittlerweile 21 vorherigen Marvel-Filme geschaut haben, dürften mit „Avengers: Endgame“ wenig Spaß haben. Kinogästen, die neu im Marvel-Territorium sind, sollten sich lieber einen anderen Film anschauen. Denn „Endgame“ ist wirklich ein Finale per Definition: Eine „Schlussszene der einzelnen Akte.“ Wer diese Akte eben nicht alle gesehen hatte, gerät schnell ins Stolpern. Für wahre Marvel-Fans ist es jedoch der Abschluss, den man sich gewünscht hat.

Fazit

„Avengers: Endgame“ liefert alles, auf das man als Fan hofft und packt noch etwas oben drauf. Ein würdiger Abschluss von 22 Filmen, mit einem gigantischen Knall und so viel Emotionen, das kein Auge trocken bleiben sollte. Wahrhaft ein Stück Kinogeschichte, was sich vermutlich auch in den Einspielergebnissen zeigen wird. Wer sich das als Marvel-Film entgehen lässt, ist nicht „würdig“…

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