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Kinokritik: „Dumbo“ – Ein fliegender Elefant im modernen Gewand

29. März 2019
Seit Donnerstag fliegt Dumbo, der kleine Elefant, auch über die Leinwand des C1 Cinemas. Ob dies filmisch überzeugend umgesetzt wurde, verraten die Kinokritiker. Foto: C1 Cinema, Video: Alexander Dontscheff
Braunschweig. Seit Donnerstag läuft im C1 Cinema die neue Disney-Realverfilmung eines alten Zeichentrick-Klassikers. Diesmal wurde "Dumbo" von Tim Burton zu neuem Leben erweckt. Ob der kleine, fliegende Elefant auch im neuen Gewand die Herzen unserer Kinokritiker erweichen konnte, lesen und sehen Sie hier.

Wenn Tim Burton auf dem Regiestuhl Platz nimmt, entstehen außergewöhnliche, visuell beeindruckende Filme. Nach „Alice im Wunderland“ zaubert er nun die fantastische Realfilm-Version der Geschichte um den kleinen Elefanten auf die große Leinwand mit einer Star-Besetzung: Colin Farrell („Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“), Danny DeVito („Big Fish“), Eva Green („Die Insel der besonderen Kinder“) und Michael Keaton („Spider-Man: Homecoming“) sind in den menschlichen Hauptrollen zu sehen, während Dumbo und andere Vierbeiner durch modernste visuelle Effekte zum Leben erweckt werden.

Inhalt

Das Leben von Holt Farrier, einem ehemaligen Zirkus-Star, wird auf den Kopf gestellt, als er aus dem Krieg zurückkehrt. Für Zirkusdirektor Max Medici soll er sich um ein Elefanten-Baby kümmern, dessen übergroße Ohren ihn zur Lachnummer in einem Zirkus machen, der ohnehin schon Mühe hat, sich über Wasser zu halten. Doch als Holts Kinder entdecken, dass Dumbo fliegen kann, sind der überzeugungsstarke Unternehmer V.A. Vandevere und eine Trapezkünstlerin namens Colette Marchant zur Stelle, um aus diesem ganz besonderen Dickhäuter einen Star zu machen.

Trailer

Kritik

Unsere Kritiker sind sich in ihrer Bewertung nicht ganz einig, ob die Neuverfilmung des Disney-Klassikers „Dumbo“ den typischen Charme eines Disney-Films bietet. Für manche bot er herzzerreißende Emotion, ernste, dramatische und traurige Momente gepaart mit lustigen Szenen und Comedy. Auf andere wirkte er überraschend emotionslos und kalt. Dass der Film ernster ist als das Original und eher für größere Kinder geeignet, kann aber als kleinster gemeinsamer Nenner angesehen werden. Das bedeutet natürlich nicht, dass man auf ein Happy End verzichten muss und man nicht mit einem guten Gefühl nach Hause geht.

Auch die gute Besetzung des Films – von Danny DeVito als Zirkusdirektor bis hin zu Michael Buffer in einer Nebenrolle – wurde allgemein goutiert. Auch erwähnenswert sind die modernen Ansätze wie Tierschutz und die Etablierung eines „starken Mädchens“, die heute wohl in so einem Film nicht fehlen dürfen. Für manchen war es dann aber auch schon wieder zu viel des Pathos. Doch unter dem Strich fühlten sich die Zuschauer zumindest gut unterhalten. Langeweile kam in den rund 110 Minuten jedenfalls nicht auf.

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