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Kinokritik: „Fast & Furious: Hobbs & Shaw“ – Einfaches Actionabenteuer

2. August 2019
Am Donnerstag lief das Spin-Off zur Fast and Furious Reihe "Hobbs and Shaw" im C1 Cinema in Braunschweig an. Foto: C1 Cinema/ Video: Julia Seidel
Braunschweig. Am gestrigen Donnerstagabend lief das Spin-off der "Fast and Furious" - Reihe "Hobbs and Shaw" im C1 Cinema in Braunschweig an. Ob der mit Dwayne Johnson und Jason Statham in den Hauptrollen besetzte Actionfilm an seine Vorgänger ran kommt, verraten Ihnen unsere Kinokritiker.

Mit „Hobbs and Shaw“ hat Regisseur David Leitch hat das erste Spin-off der Fast and Furious-Filmreihe in die Kinos gebracht. Dabei knüpft die Handlung lose an die Ereignisse des letzten Fast and Furious Films aus dem Jahr 2017 an. Nach den Vorkommnissen mit Cipher müssen der Bundesagent Luke Hobbs und der ehemalige britische Militärsoldat Deckard Shaw zusammen gegen eine neue Bedrohung kämpfen und den Terroristen Brixton Lore stoppen.

Inhalt

Dass Feinde zu Freunden oder sogar zu Familie werden, war von Anfang an eines der wichtigsten Naturgesetze im Fast & Furious-Universum. Hochgetunte Supercars und atemberaubende Action sind immer garantiert – aber das Herz der Blockbuster-Reihe war von Anfang an die besondere Freundschaft der Helden untereinander.

Das erste Spin-off des Franchise setzt genau hier an und bringt Dwayne Johnson und Jason Statham gegen ihren Willen zusammen. Dwayne Johnson als Secret Service-Agent Luke Hobbs und Jason Statham als geächteter Ex-Elitesoldat Deckard Shaw verpassen seit ihrem ersten Aufeinandertreffen in „Fast & Furious 7“ keine Gelegenheit, dem anderen das Leben schwerzumachen – und lassen dabei nicht nur Worte, sondern mitunter auch ihre Fäuste sprechen. Als sie von den bedrohlichen Plänen des internationalen Terroristen Brixton erfahren, sehen sie sich gezwungen zusammenzuarbeiten. Durch genetische und kybernetische Weiterentwicklung hat sich Anarchist Brixton zum unschlagbaren Gegner perfektioniert, dem es sogar gelingt, Shaws brillante Schwester, eine abtrünnige MI6-Agentin, zu überwältigen. Allein haben weder Hobbs noch Shaw eine Chance gegen ihn und so bleibt den beiden Widersachern nichts anderes übrig, als sich gemeinsam in den Kampf zu stürzen.

Trailer

Kritik

Auch, wenn es sich bei dem neuesten Film aus dem Fast and Furious – Universum lediglich um ein Spin-off handelt, so könnte man trotzdem denken, dass einem hier wie gewohnt viele schnelle Autos begegnen würden. Doch das Gegenteil ist der Fall. Bei „Fast and Furious – Hobbs and Shaw“ handelt es sich um einen gewöhnlichen Actionfilm, der den Autos keinerlei größere Bedeutung mehr entgegenbringt. 

Als reiner Actionfilm basiert die flache Story auf den typischen Merkmalen; die Welt muss gerettet werden und dazu müssen die bösen Buben ordentlich verdroschen werden. Wie genau das zutrifft, wird sehr schnell klar, denn zunächst prügeln Hobbs und Shaw mit den puren Fäusten auf ihre Gegner ein, die selbst allerdings über große Knarren verfügen. Eine Auflockerung erfährt der Film durch das Spiel zwischen Dwayne Johnson und Jason Statham. Nach allen Regeln der Kunst spielen sich die Beiden gegenseitig die Bälle zu und somit folgt ein Spruch auf den Nächsten. Ein Humor, den man lieben muss, denn nicht jeder kann vielleicht etwas mit den Beleidigungen anfangen. 

Fazit

Wer Actionfilme liebt, kommt hier voll auf seine Kosten. Männer mit großen Muskeln, schöne Frauen, Schießereien, waghalsige Fahraktionen und – wie sollte es anders sein – insgesamt große Action sorgen dafür, dass „Hobbs and Shaw“ ein ordentlich gemachtes Action-Abenteuer abliefert, bei dem die Gesetze der Physik an manchen Stellen außer Kraft gesetzt werden. Außerdem sorgen die Dialoge zwischen Hobbs und Shaw für den nötigen Witz. Wer Actionfilme mag, kann mit „Fast and Furious – Hobbs and Shaw“ sicher nichts falsch machen.

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