Anzeige

Kinokritik: Pets 2 – unterhaltsames Haustierabenteuer

24. Juni 2019
Wieder begeben sich Max und seine Freunde auf ein Abenteuer. Foto: C1 Cinema Braunschweig/ Video: Marvin König
Braunschweig. Was machen Tiere eigentlich, wenn ihre Besitzer nicht zu Hause sind? Dieser Frage ging Regisseur Chris Renaud bereits 2016 nach und lieferte ein humorvolles und spannendes Abenteuer für die ganze Familie. Am gestrigen Abend lief im C1 Cinema das Sequel "Pets 2" an. Ob der tierische Streifen mit dem ersten Teil mithalten kann, werden euch unsere Kinokritiker verraten.

In „Pets 2“ begeben sich die Helden aus dem ersten Teil wieder in ein gemeinsames Abenteuer. Neben der Starbesetzung bei der Synchronisierung wie Jan Josef Liefers in der Rolle von Max, dem leicht ängstlichen Jack-Russell-Terrier und Dietmar Bär als Duke, der im ersten Teil eine tragende Rolle im Leben von Max spielte, sind auch andere Namen wie Martina Hill als Katze Chloe und Dieter Hallervorden als Basset Hound Pops dabei. Auch YouTuber Lefloid brilliert wieder in der Rolle des optimistischen Meerschweinchens Norman. „Pets 2“ endet offen und bietet so natürlich idealen Spekulationsspielraum. Ob noch ein dritter Teil drin ist?

Inhalt

Es geht wieder tierisch zur Sache! Drei Jahre nach dem großen Sommerhit PETS erzählt die Fortsetzung PETS 2 (3D) von den neuesten Abenteuern des Terriers Max, seinem besten Freund, dem wuscheligen Duke, und natürlich Snowball und Gidget. Kaum schließt sich morgens die Haustür, beginnt ein buntes Treiben, wenn die ansonsten braven tierischen Mitbewohner ihrem eigentlichen, sehr turbulenten Leben nachgehen, von dem Herrchen und Frauchen nur wenig wissen. Im neuesten Abenteuer wird das geheime Leben von Max [&] Co. erneut durcheinandergewirbelt, als plötzlich ein kleines Menschenbaby behütet werden muss… und das nicht nur in der tosenden Großstadt, sondern auch beim Familienurlaub auf dem Land, wo unerwartet völlig neue Gefahren an jeder Ecke lauern. Gleichzeitig bleibt es auch in der Stadt aufregend: Spitz-Dame Gidget verliert Quietschebienchen, Max’ Lieblingsspielzeug, an eine Horde neurotischer Katzen und begibt sich notgedrungen mit Hilfe der super-coolen Chloe auf eine waghalsige Undercover-Mission… als vermeintliche Katze! Und das kleine Kaninchen Snowball stellt sich als Superheld Captain Snowball einem gefährlichen Rettungsmanöver – als die Shih-Tzu-Hündin Daisy ihn zur Verstärkung ruft, um einen weißen Tiger aus den Fängen eines bösen Zirkusbesitzers zu befreien. Frei nach dem Motto „Aus großer Kraft folgt große Flauschigkeit“. Werden Max, Gidget, Snowball und der Rest der Gang all ihren Mut zusammennehmen können und sich ihren größten Ängsten stellen?

Trailer

Kritik

Tiere allein in der großen Stadt – und ihre Menschen. Wo fängt man da mit einer Story an? „Pets 2“ hat da eine simple, aber effektive Lösung. Anders als im Vorgänger finden in der ersten Hälfte des Films nicht nur eine, sondern gleich drei Handlungen statt, die sich gegen Ende in einem großen Finale sinnvoll ergänzen. Insgesamt bewerten unsere Kinokritiker den Film sehr gut. Zu lachen gab es für jeden etwas – insbesondere für Haustierbesitzer, welche die stellenweise überzeichneten Eigenheiten ihrer Vierbeiner wiedererkennen. Positiv hervorzuheben ist, dass der Humor sich, trotz vieler Steilvorlagen, nicht an stumpf-oberflächlichen Kalauern abarbeitet. Die Witze wirken gut durchdacht, auch in pädagogischer Hinsicht. Witze über Äußerlichkeiten oder mangelhafte Fähigkeiten sind nicht zu finden. Stattdessen besinnt sich die Story sehr darauf, die Stärken jedes Charakters behutsam hervorzuheben, ohne sie zu sehr zu Helden zu stilisieren – auch wenn sich der eine oder andere Charakter ganz gerne für einen hält. Überraschende Wendungen stärken die persönlichen Entwicklungen der einzelnen Figuren, die, jede für sich, in ihren Handlungssträngen über sich hinaus wachsen müssen. Es ist ein kurzweiliger Unterhaltungsfilm mit dem Anspruch, dem Kinobesucher auch etwas mit nach Hause zu geben. Neben der Botschaft, dass man sich niemals von seinen Ängsten beherrschen lassen sollte, kommt auch ein ernsteres Thema zur Sprache: Wildtiere gehören nicht in den Zirkus. Nun, in eine Wohnung auch nicht – aber das ist eine andere Geschichte.

Abschließend lässt sich feststellen, dass „Pets 2“ mit seinem Vorgänger absolut mithalten kann. Der Film ist sowohl für Fans des ersten Teils als auch für Neugierige auf jeden Fall einen Blick wert und bietet ein packendes Abenteuer, Action und – gerade für Tierfreunde – einen großartigen Humor.

Wir vergeben 3,5 von 5 regionalHeute.de Punkten.

Medienpartner
Anzeigen
Veranstaltungen
Anzeigen
Kontakt zur Redaktion
Sie erreichen unsere Redaktion 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche per
E-Mail: wolfsburg@regionalheute.de
und montags bis freitags von 9 Uhr bis 17.30 Uhr per
Telefon 05331 / 88 27-24