Mehrwegbechersystem „Recup“: Wolfsburg ist Vorbild

3. Mai 2019
Recup Becher im Biomarkt Mutter Grün Vorsfelde. Foto: WMG Wolfsburg
Wolfsburg. Seit acht Monaten ist Wolfsburg Teil des deutschlandweiten Mehrwegbecher-Pfandsystems Recup und kann auf eine durchweg positive Entwicklung zurückblicken. Dies teilt die Wolfsburg Wirtschaft und Marketing GmbH mit.

Bereits zum Start im August 2018 habe durch das engmaschige Partnernetz eine erfolgreiche Markteinführung, unter anderem zusammen mit den Volkswagen Betriebsrestaurants, der Autostadt und der Wolfsburger Abfallwirtschaft realisiert werden können. Der Wolfsburg Wirtschaft und Marketing GmbH (WMG) sei es überdies in den vergangenen Monaten gemeinsam mit Recup gelungen, weitere Partnerbetriebe für das Projekt zu gewinnen, dass sie im Frühling 2018 mit Unterstützung eines politischen Antrags der Fraktion Bündnis90/Die Grünen initiiert hatte.

Netzwerk weiter stärken

So biete ab sofort das Café Heimlich Butter & Brot in der Alten Landstraße 31 am Steimker Berg Kaffee für unterwegs im Pfandbecher an. Ebenso teste der jüngst eröffnete Biomarkt Mutter Grün in der Amtsstraße 45 in Vorsfelde das System in seinem Café. Schließlich stehe auch das neue Café Kunstpause im Kunstmuseum in den Startlöchern und bereite einen zeitnahen Einsatz vor. Nach dem Besuch der Ausstellungen des Museums könnten Kaffeespezialitäten für Unterwegs dann auch dort ressourcenschonend für 1 Euro Pfand im Wolfsburg-Becher mitgenommen werden. Damit werde das Partnernetzwerk in Wolfsburg weiter gestärkt und die Attraktivität für Kundinnen und Kunden erhöht.

Insgesamt würden sich inzwischen mehr als 50 Ausgabestellen in Wolfsburg an dem bundesweit verfügbaren Mehrwegsystem beteiligen. „Die Einführung eines Mehrwegbecher-Pfandsystems in Wolfsburg ist für uns und unsere Partner bisher ein voller Erfolg. Das Mehrweg- Pfandsystem hat sich, nicht zuletzt dank der besonderen Unterstützung aus Handel, Gastronomie und Hotellerie in Wolfsburg etabliert. Mit den weiteren Partnern gewinnt das System weiter an Attraktivität und Benutzerfreundlichkeit“, erklären Jens Hofschröer und Dennis Weilmann, Geschäftsführer der WMG.

Auch Braunschweig und Gardelegen sind dabei

„Das System wird von Kundinnen und Kunden sehr gut angenommen, die Resonanz der hiesigen Wirtschaft ist sehr positiv, sodass täglich mehrere tausend Einweg-Becher eingespart werden können“, freut sich Thomas Werner, Abteilungsleiter Wirtschaftsförderung der WMG. Mittlerweile werde das Mehrwegbecher-Pfandsystem zudem auch in Braunschweig und Gardelegen genutzt. Diesbezüglich führe Recup die Projektumsetzung in Wolfsburg als besonders erfolgreiches Beispiel an, wodurch die WMG auch ein gefragter Ansprechpartner für Stadtmarketingorganisationen, Gastronomen und Cafés in der Region und darüber hinaus geworden ist.

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