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Movimentos: Publikum feiert letzte Tanzvorstellungen

7. Mai 2018
Foto: Pederneiras, José Luiz
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Wolfsburg. Mit Standing Ovations feierte das Publikum nach Angaben der Autostadt die beiden letzten Aufführungen der Movimentos Festwochen 2018 am 5. und 6. Mai im Volkswagen KraftWerk. Die brasilianische Grupo Corpo, die im Jahr 2003 die erste Company im KraftWerk gewesen ist, überzeugte mit ihren Choreografien „Dança Sinfônica“ und „Gira“.

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Die beiden Vorstellungen im KraftWerk waren zugleich die letzten in dieser besonderen Spielstätte, die nach 16 Jahren wegen des geplanten Umbaus künftig nicht mehr zur Verfügung steht. Das Programm der 16. Movimentos Festwochen umfasste unter dem Thema „Würde“ in den zurückliegenden fünf Wochen insgesamt 51 Veranstaltungen.

Roland Clement, Vorsitzender der Geschäftsführung der Autostadt: „Die 16. Movimentos waren für uns alle ein großer Erfolg und ich möchte den vielen Beteiligten, die an diesem Projekt mitgearbeitet haben, herzlich danken. Die jetzt anstehende Modernisierung des KraftWerks ist für Volkswagen ein zukunftsgewandter Schritt, der uns fordert, neu zu denken. Die Planungen für unser künftiges Engagement in und für die Kultur schreiten voran und wir werden darüber im Sommer informieren.“

Bernd Kauffmann, Künstlerischer Leiter der Movimentos Festwochen, sagt: „Es war schon mehr als überfällig, dem Nachdenken über den ‚Wert der Würde‘ und ihrer sehr begrenzten ‚Wertschätzung‘ in der Gesellschaft Raum und szenisches Gewicht zu geben. Man kann nicht deutlich genug darauf hinweisen, dass der Mensch selbst die Würde ist und trägt, doch darüber hinaus vergessen wir auch allzu oft, dass dieselbe Würde – ebenso wie dem Menschen selbst – auch der Schöpfung entgegenzubringen ist, die mehr als je zuvor durch die ‚Naturgewalt Mensch‘ in Bedrängnis gerät. Dass das von uns aufgegriffene Thema dem Publikum äußerst nah am Herzen lag, belegt die deutliche Zunahme an Gesprächen, Debatten, Fragen und Anregungen, die in diesem Jahr nach den jeweiligen Produktionen geführt und formuliert wurden. Der Autostadt gilt mein großer Dank, dass sie sich ohne jedes ‚Wenn, Würde oder Aber‘ einer Thematik gestellt hat, die immer mehr Menschen auf den Nägeln zu brennen beginnt.“

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