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Musik als Türöffner – Dritter Welt-Alzheimertag

10. September 2018
Symbolfoto: Pixabay
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Wolfsburg. Der Senioren- und Pflegestützpunkt der Stadt Wolfsburg veranstaltet in Kooperation mit der Barmer, dem Sozialpsychiatrischen Verbund, der Paritätische Wolfsburg, der VHS Wolfsburg und der Wolfsburg AG am Freitag, 21. September, den dritten Welt-Alzheimertag in Wolfsburg. Das berichtet die Stadt Wolfsburg in einer Pressemitteilung.

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Diesjährige Themenschwerpunkte sind: die Abgrenzung zwischen – Demenz und Depression sowie die große Bedeutung der Musik als Türöffner in die Welt der Demenz.

„Demenz betrifft immer mehr Menschen – und nicht nur ältere Menschen. „Augen zu und durch“ hilft beim Umgang mit Demenz nicht weiter. Für den richtigen Umgang mit Demenz empfiehlt es sich, Informationsangebote und Austauschmöglichkeiten zu nutzen. Der Welt-Alzheimertag bietet hierzu eine hervorragende Gelegenheit“, sagt Sozialdezernentin Monika Müller, die den Veranstaltungstag eröffnen wird.

Demenz oder Depression?

Häufig ist die Abgrenzung zwischen Demenz und Depression schwierig. Wie sind die Verhaltensänderungen des oder der oftmals schon zu pflegenden Partner einzuordnen. Sind sie vergesslich oder traurig? Als Referent konnte Dr. Björn Ahl vom Gerontopsychiatrischen Zentrum in Liebenau gewonnen werden. Ahl ist Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie.

Häufig weckt Musik bei an Demenz erkrankten Menschen Erinnerungen, ermöglicht glückliche Momente und erweitert die Kontaktmöglichkeiten zu den Betroffenen. In der Fachliteratur und auf Fachtagungen wird häufig auf diese besondere Bedeutung der Musik hingewiesen.

Auch für dieses Thema konnte mit Prof. Dr. Theo Hartogh von der Universität Vechta ein Experte seines Fachgebiets gewonnen werden. Hartogh wird verschiedene Projekte zum Themenkreis Demenz und Musik vorstellen und auch die durch sie ermöglichten Erfolge für die Lebensqualität demenziell erkrankter Menschen.

Begleitende Workshops

Begleitet werden die Vorträge von zwei Workshops. Der Altenpfleger Peter Brtschitsch stellt sein Karokeangebot vor, während Susanne Hodemacher, Ergotherapeutin in ihrem Workshop ein unterstützendes Reha-Angebot präsentiert. Um den Tag auch musikalisch enden zu lassen wird Andrea Freistein-Schade ein literarisches Konzert über „Hildegard Knef“ geben. Hierbei wird sie von Claudia Scharre auf dem Klavier begleitet.

Die Veranstaltung findet am Freitag, 21. September im Hugo-Junkers-Weg 5, von 9.30 bis 15 Uhr statt und ist kostenfrei. Sie richtet sich in erster Linie an pflegende Angehörige, Betroffene, Fachschüler, Betreuungskräfte sowie Alltagsbegleiter und an alle die, die sich für das Thema der Demenz interessieren.

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