Nach Kritik der Anwohner: Poller werden wieder entfernt

21. Dezember 2018
Die Standorte der Poller wurden kritisiert. Im Laufe des Freitags werden diese wieder entfernt. Foto: Bürgerinitiative Verkehr im Marggrafviertel
Wolfsburg. Die Stadt reagiert auf die Anmerkungen der Bürgerinitiative und wird noch am heutigen Freitag die im Dezember im Hopfengarten gesetzten Poller erstmal temporär entfernen. Nach den Weihnachtsferien wird die Stadt die Angelegenheit mit den unmittelbar Betroffenen vor Ort erneut besprechen. Das teilt die Stadt Wolfsburg mit.

Auf die zusätzliche Belastung des Wohngebietes im Marggrafviertel durch gewerblichen Verkehr und auf mehrfachen Wunsch der Anwohner hatte die Stadt mit Pollern reagiert und im Dezember die Durchfahrt Hopfengarten im Stadtteil Fallersleben gesperrt. Verkehrsmessungen im Marggrafviertel hatten ergeben, dass gerade zu Zeiten hoher Verkehrsdichte, ein Großteil des Verkehrs mit dem Ziel eingeschränktes Gewerbegebiet über den Hopfengarten einfährt. Auch haben sich Abkürzungsverkehre über die Verbindung Ladestraße – Hopfengarten etabliert, da so der Knotenpunkt Hinterm Hagen – Mozartstraße umfahren werden kann.

Um die Verkehrsbelastung für die Wohnnebenstraße im Marggrafviertel zu verringern und die Sicherheit zu erhöhen, wurde die Verbindung Hopfengarten – Ladestraße durch Sperrpfosten für den Individualverkehr abgesperrt. Die klappbaren Pfosten ermöglichen der Feuerwehr und anderen Einsatzkräften die Durchfahrt.

„Eine völlig undurchdachte Aufstellung“

Die Bürgerinitiative Verkehr im Marggrafviertel hatte diese Maßnahme nun kritisiert und gefordert, die Poller vorerst wieder abzubauen. „Wir sind entsetzt über die absprachewidrige und völlig undurchdachte Aufstellung der Sperr-Poller und Absperrbarrieren in der Straße Hopfengarten“, erklärte Matthias Dembski für die Bürgerinitiative in einer Pressemitteilung. „Das muss umgehend, noch vor Weihnachten korrigiert werden. Die jetzige Platzierung der Verkehrsbarrieren schafft gravierende neue Probleme und darf keinesfalls so bleiben.“

Die Stadt Wolfsburg habe in einer Hauruck-Aktion am 19. Dezember Pfosten und andere Barrieren in einer großen Anzahl an völlig falschen, verkehrlich kontraproduktiven Positionen aufgestellt.  Jetzt führe die so hergestellte Sackgassen-Situation bereits nach kurzer Zeit zum nächsten Verkehrschaos: Es gebe keinerlei Wendemöglichkeit, eine Ausschilderung an der Ecke Hopfengarten/Rübenkamp, Fahrzeuge wendeten unter dem privaten Carport auf dem Grundstück der Hausnummer 20 beziehungsweise (Fußgänger gefährdend) über den Gehweg, weil sie sie sonst aus der engen Sackgassensituation (in die sie offenbar aufgrund unzureichender Beschilderung geraten) nicht mehr herauskämen – rückwärts auszufahren trauten sie sich nicht beziehungsweise sei das auch fahrtechnisch aufgrund der Streckenlänge bis zur Ecke Rübenkamp schwierig.

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