Politik fordert mehr Transparenz bei Flughafenausbau

7. November 2018 von
Die Fraktion Linke & Piraten in Wolfsburg fordern, dass die Öffentlichkeit über die Zukunft des Flughafens Braunschweig-Wolfsburg ehrlich informiert wird. Foto: Robert Braumann
Braunschweig/Wolfsburg. Die Fraktion Linke und Piraten im Rat der Stadt Wolfsburg äußert sich nun zu einer Mitteilung der Braunschweiger Ratsfraktion BIBS. Man wundere sich in Wolfsburg über die Information, die die Braunschweiger BIBS offenbar zu der finanziellen Situation des Flughafens habe.

Mit Erstaunen nehme die Fraktion Linke & Piraten die Information aus Braunschweig zur Kenntnis, dass am Forschungsflughafen Braunschweig-Wolfsburg zur Gewährleistung des Betriebes in seiner jetzigen Form bis 2023 40 Millionen Euro erforderlich sein sollen. „Weiß die dortige Ratsfraktion BIBS mehr als wir?“, fragt Fraktionsvorsitzender und Mitglied des Finanzausschusses Bastian Zimmermann. „Sollte diese Zahl auch nur annähernd stimmen, müsste die Stadt Wolfsburg gegebenenfalls über sieben Millionen Euro in den nächsten Jahren für den Flughafenbetrieb zahlen. Angesichts der Wolfsburger Haushaltslage ist dies utopisch“, führt Bastian Zimmermann aus.

Eine umfassende Erklärung der Öffentlichkeit zur Finanzsituation und Zukunft der Flughafen GmbH ist hier gefragt. „Interessant ist außerdem, dass der Pressesprecher der Stadt Braunschweig einräumt, eine Herabstufung des Flughafens zu einem Sonderlandeplatz/ Werksflughafen werde in einem Gutachten durchkalkuliert“, ergänzt Piraten-Ratsfrau Piroska Evenburg. „Unsere Fraktion erwartet von den OB‘s beider Städte eine transparente und detaillierte Information. Es kann nicht sein, dass sich der Flughafen zu einem haushaltspolitischen Sprengsatz entwickelt“, bekräftigt Bastian Zimmermann.

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