Polizei stellt Randalierer: 20-Jähriger beißt Beamten in die Hand

14. März 2019
Symbolfoto: pixabay
Wolfsburg. Insgesamt sechzehn beschädigte Kraftfahrzeuge hinterließen drei Personen am Mittwochabend bei ihrem Streifzug durch Vorsfelde. Dabei dürften sie einen Sachschaden verursacht haben, der sich auf etwa 3.000 Euro belaufen dürfte. Wie die Polizei berichtet, konnten im Anschluss Verdächtige gestellt werden. Dies lief nicht ohne Ärger ab.

Ein Zeuge hatte um 22:34 Uhr von seinem Balkon aus verdächtige Geräusche wahrgenommen und drei Personen beobachtet, die sich in der Stettiner Straße aus Richtung Marienburger Straße kommend in Richtung Mühlenweg bewegten. Dabei traten sie gegen die Außenspiegel mehrerer dort geparkter Fahrzeuge. Der Zeuge alarmierte unverzüglich die Polizei, die mit mehreren Streifenwagen ausrückte.

In der Stettiner Straße stellten die Beamten drei beschädigte Kraftfahrzeuge, einen VW Golf, einen VW-Up und einen BMW fest, bei denen die Außenspiegel zerstört worden waren. Die Spur der Verwüstung führte die Beamten weiter über die Stendaler Straße bis in die Carl-Grete-Straße. Hier fanden die Beamten weitere Kraftfahrzeuge, die durch das Abtreten der Außenspiegel beschädigt worden waren. Auch hier waren Fahrzeuge verschiedenen Typs und Hersteller betroffen.

Zwei von drei Verdächtigen wurden gestellt

Zudem trafen die Beamten auf drei Personen, auf die die gute Beschreibung des Zeugen zutraf. Als die Beamten die drei Personen ansprachen versuchten diese zu flüchten. Nach kurzer Verfolgung konnte zwei der Täter, ein 20 Jahre alter Wolfsburger, und ein weiterer unbekannter männlicher Täter durch die Beamten gestellt werden. Dem dritten Täter gelang trotz polizeilicher Fahndungsmaßnahmen die Flucht.

Bei seiner Festnahme leistete ein 20-Jähriger heftigen Widerstand und verletzte einen 27 Jahre alten Polizeikommissar durch einen Biss in die Hand. Der Beamte trug Handschuhe und blieb nahezu unverletzt. Zur Verhinderung weiterer Widerstandshandlungen wurden dem 20-Jährigen Handfesseln angelegt. Anschließend wurde er ins Polizeigewahrsam verbracht. Bei der Durchsuchung seiner Bekleidung fanden die Beamten ein sogenanntes Einhandmesser, welches die Ordnungshüter sicherstellten. Da der Festgenommene unter Alkoholeinfluss stand, wurde ihm anschließend eine Blutprobe entnommen. Während der gesamten Maßnahme, angefangen von der Festnahme bis hin zur Blutprobe sperrte sich der Beschuldigte gegen die polizeilichen Maßnahmen, leistete heftigen Widerstand und beleidigte die eingesetzten Beamten.

Zweiter Verdächtiger bisher nicht identifiziert

Der zweite Festgenommene hatte keine Ausweispapiere bei sich und wurde zur Feststellung seiner Identität ebenfalls in polizeiliche Obhut genommen. Während der 20-Jährige, nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und nachdem er seinen Rausch ausgeschlafen hatte, die Dienststelle wieder verlassen konnte, bleibt der zweite Täter bis zur Klärung seiner Identität im Gewahrsam.

Ob die Beschuldigten für weitere Sachbeschädigungen in jüngster Vergangenheit in Vorsfelde in Betracht kommen werden die weiteren Ermittlungen ergeben.

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