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Polizei Vorsfelde warnt vor Wanderarbeitern

13. April 2018
Symbolfoto: Anke Donner
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Vorsfelde. Beamte der Polizei Vorsfelde stellten in Nordsteimke die Reinigungsarbeiten eines reisenden Arbeitstrupps aus Irland ein. Bei den angebotenen Arbeiten der auch Tinkern genannten Kolonne handelte es sich um Schwarzarbeit, so eine Beamtin. Auch das Ordnungsamt der Stadt Wolfsburg kennt diese Masche und warnt davor, derartige Trupps zu beschäftigen.

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Die Reisearbeiter, die nach polizeilicher Erfahrung oft eine britische oder irische Staatsangehörigkeit besitzen und meist im Frühjahr auch in unserer Region unterwegs sind, bieten nicht nur Reinigungsarbeiten aller Art an, sondern offerieren ebenso Asphaltier-, Pflaster- oder Dachdeckerarbeiten. Die Kolonnen wie auch in Nordsteimke gehen stets nach ähnlichem Muster vor: Potenziellen Kunden werden auf deren Grundstück diverse Handwerksarbeiten angeboten. Meist wird angegeben, dass man noch Material von einer anderen Baustelle übrig hätte, das nun verarbeitet werden müsse.

Die Arbeiten werden in der Regel auch mit minderer Qualität ausgeführt, dafür werde meist ein deutlich höherer Preis verlangt als ursprünglich vor Beginn der Ausführungen vereinbart, erläutert die Polizistin. In den vergangenen Tagen wurden mehrfach Fahrzeuge mit auswärtigen Kennzeichen in der Region beobachtet. In Nordsteimke legte die Kolonne zwar eine Gewerbeerlaubnis vor, die jedoch längst erloschen war. In Verdachtsfällen sollte die Polizei über Notruf 110 verständigt werden.

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