Polizeikontrolle im Stadtgebiet: Getunte Autos im Visier

13. März 2019
Symbolfoto: Anke Donner
Wolfsburg. Am Dienstag führte die Polizei eine Verkehrskontrolle mit der Zielrichtung Tuning durch. Kontrollort war hierbei der Bereich der Oebisfelder Straße. Hier führten die Beamten in der Zeit von 10 Uhr bis 18 Uhr eine stationäre Kontrolle durch, wie die Polizei berichtet.

Dabei wären insgesamt 50 Fahrzeuge, überwiegend handelte es sich dabei um Autos, einer umfangreichen Überprüfung unterzogen worden. Insbesondere wurden hierbei von den Polizisten die Beleuchtung, die Abgasanlagen, sowie die verwendeten Rad-Reifen-Kombinationen überprüft. Dabei wurden von den eingesetzten Beamten insgesamt 17 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Bei sieben Fahrzeugen hatten die Veränderungen zum Erlöschen der Betriebserlaubnis geführt.

Weitere Kontrollen werden folgen

Viermal hätten die überwiegend männlichen Fahrzeugführer Veränderungen an der Beleuchtungseinrichtung vorgenommen und dieser in zwei Fällen durch das Auftragen von Farbe ein anderes Aussehen gegeben. In weiteren sechs Fällen habe es sich um „sonstige Verstöße“ gehandelt, die zum Teil direkt vor Ort mit einem Verwarngeld abschließend bearbeitet wurden. Zum Teil wären die Betroffenen dazu aufgefordert worden ihre Fahrzeuge wieder in einen ordnungsgemäßen Zustand zu versetzen und diese danach bei der Polizei vorzuführen.

Im Rahmen dieser Kontrolle sei um 11:45 Uhr auch ein 28-Jähriger aus dem Landkreis Gifhorn überprüft worden. Dieser wäre mit einem VW Sharan unterwegs gewesen und konnte den Polizisten nicht den erforderlichen Führerschein vorweisen. Im Rahmen weiteren Überprüfungen habe sich herausgestellt, dass der Mann nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis sei. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Die Polizeiinspektion Wolfsburg-Helmstedt werde derartige Kontrollen auch in naher Zukunft weiterführen. Die technischen Veränderungen an Motorrädern und Autos werden weiter im Fokus stehen. Personen, die Umbauten an ihren Fahrzeugen planen, empfehlen die Beamten vorzeitig die Kontaktaufnahme zu technischen Überwachungsinstitutionen, um innerhalb der gesetzlichen Vorgaben zu bleiben.

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