Radweg zwischen Gifhorn und Wolfsburg wurde fertiggestellt

18. Februar 2019
Symbolbild: Pixabay
Calberlah. Weil die Samtgemeinde Isenbüttel mit einbezogen wurde konnte der Radweg zwischen Calberlah und Ilkerbruch entlang der K114 schneller realisiert werden. Nun könne eine Strecke von Gifhorn bis Wolfsburg durchgängig befahren werden. Dies teilt die SPD-Kreistagsfraktion Gifhorn in einer Pressemitteilung mit.

„Da unsere Straßen nicht an Gemeinde- oder Stadtgrenzen halt machen, erscheint es uns nur logisch die Planung und letztlich auch die Finanzierung von Infrastrukturprojekten gemeinsam mit Akteuren aus den umliegenden Regionen anzugehen“, erklärt Rolf Schliephacke, Fraktionsvorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion.

Von dort sei auch der Anstoß zum Lückenschluss des Radwegs zwischen Gifhorn und Wolfsburg gekommen. „Diesen Gedanken hatten wir schon vor Jahren. Gut, dass er von der SPD-Kreistagsfraktion aufgegriffen und umgesetzt wurde“, so Samtgemeinderatsherr Uwe Kunkel. Jetzt sei auch die Strecke zwischen Ilkerbruch und Wolfsburg fertig gestellt worden. „Damit kann der Radweg durchgehend befahren werden“, stellt MdL Tobias Heilmann zufrieden fest.

Pendlerverkehr soll entlastet werden

Auch mit der SPD im Wolfsburger Stadtrat pflege die Kreistagsfraktion bereits seit einigen Jahren eine rege Zusammenarbeit. Zuletzt sei sie bei einer gemeinsamen Fraktionssitzung im Wolfsburger Rathaus überein gekommen, sich für Lückenschlüsse im Radwegenetz einzusetzen. „Von Wettmershagen bis Sülfeld sprechen wir dabei beispielsweise über lediglich 1,5 Kilometer Radweg – jeweils zirka 750 Meter für Stadt und Kreis. Das sind Ausgangslagen, die wir uns zu Nutzen machen sollten“, führt Kreistagsabgeordneter Jannis Gaus aus.

Die Fraktionen wollen im Verkehrs- und Infrastrukturausbau insgesamt mehr Alternativen zum Individualverkehr setzten. Durch bessere Konditionen im Nahverkehr wie mit der geplanten „Jugendnetzkarte“ oder auch dem Ausbau von Radwegen von verschiedenen Standorten des Landkreises bis hin nach Wolfsburg sollen attraktive Möglichkeiten gesetzt werden, das eigene Auto auch mal stehen zu lassen. Das entlaste den Pendlerverkehr, fördere den Tourismus und freue Umwelt und Gesundheit. Damit diese Pläne auch umgesetzt werden können, setzte die SPD-Kreistagsfraktion bereits in den vergangenen Haushaltsgesprächen für das Jahr 2019, neben einigen gezielten Projekten, auch die Erhöhung der Haushaltsmittel für Verkehr- und Infrastruktur um eine Million Euro durch.

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