Schulprojekt: Mobilitätswochen an Grundschule Schunterwiesen

25. Mai 2019
Die Kinder haben sich unter anderem auf die Fahrradprüfung vorbereitet. Foto: Verkehrswacht Wolfsburg e.V.
Heiligendorf/Hattorf. „Sicher durch den Straßenverkehr“ war das Motto der Mobilitätswochen an der Grundschule Schunterwiesen in Heiligendorf/Hattorf. Gemeinsam mit Verkehrswacht, Polizei, WVG und ACE trainierten die Schüler das richtige Verhalten im Straßenverkehr. Dies berichtet die Verkehrswacht Wolfsburg e.V.

Die Erstklässler absolvierten das Fußgängerdiplom bei Polizeioberkommissarin Silke Hitschfeld. Derweil hätten die Zweitklässler Hattorf erkundet. Klaus Seiffert von der Verkehrswacht Wolfsburg: „Sie suchten Gefahrenpunkte und Wege, um die Straßen für sich sicherer zu machen.“ Spannend wäre für die zweiten bis vierten Klassen der Einsatz am Reaktionstestfahrsimulator für Radfahrer gewesen. Sie mussten mit einem Fahrradlenker auf Situationen reagieren, die sich vor ihnen auf der Leinwand ergaben. Klaus Seiffert und Silke Hitschfeld hätten sich auch um die Verkehrssicherheit der Fahrräder gekümmert und dass der Fahrradhelm eine Schutzfunktion für den Radfahrer hat.

Kinder stellten Raser zur Rede

Über einen Roller- und Fahrradparcours schickte der Auto Club Europa (ACE) mit Daniela Sens und Ulrich Fischer die Kinder der Klassen zwei bis vier um die Motorik zu schulen und die Klasse vier auf die Radfahrprüfung vorzubereiten. Katharina Steier (WVG) führte mit der vierten Klasse auf dem Gelände der WVG die Busschule durch. In der 30 km/h-Zone im Steinweg und der Krugstraße sei eine Geschwindigkeits-Messanlage aufgebaut gewesen. Silke Hitschfeld habe 35 Fahrzeuge angehalten, die weit über die erlaubten 30 Stundenkilometer fuhren. Die Fahrer hätten sich an Ort und Stelle den kritischen Fragen der Schulkinder stellen müssen. Dabei seien sie in Erklärungsnot geraten. Die höchste Geschwindigkeit fuhr ein Audi mit 55 km/h.

Die vierten Klassen hätten mit großem Erfolg zum Abschluss der Projektwoche ihre Radfahrprüfung durchgeführt. 149 Kinder nahmen an der Projektwoche teil – 149 Kinder, die sich jetzt sicherer im Straßenverkehr bewegen können, so der Lob an die Aktiven der Mobilitätswochen von Rektorin Susanne Rinker-Hankel.

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